Sonntag, 29. April 2007
Medienpräsenz? Na ja...
So googelte ich also und fand einige interessante Artikel, die aber häufig nicht sehr aktuell sind. Oft fand sich das Thema Sonnenschutz sofort in Verbindung mit Hautkrebs (www.gesundheitsprechstunde.ch). Interessant erschien mir besonders ein Artikel über Prävention von Hautkrebs, was ich auch unter Nachhaltigkeit verstehe. Wie schütze ich meine Haut nachhaltig vor Hautkrebs? Das Gesundheit Sprechstunde Team meint dazu schlagwortartig:"Die Haut vergisst nichts!" (http://www.gesundheitsprechstunde.ch/index.cfm?id=3084) und gibt weitere praktische Ratschläge. Ich probiere wirklich, mir diese Tipps zu Herzen zu nehmen und empfehle sie natürlich auch weiter. Aber wie weit es dann mir der Umsetzung klappt, steht in den Sternen...äh Sonne!
Carmen Merz, LG 04 A
Mittwoch, 25. April 2007
Nachhaltige Entwicklung in Autowerbungen?
Gerade noch habe ich über den Wochenimpuls nachgedacht und wie schwierig ich diese Aufgabe wieder finde, da läuft eine Werbung von „Hyundai“:
Ein Auto wird vorgestellt, die übliche Werbung eben, wie sicher es ist, wie toll und ach wie angenehm zu fahren.
Erschreckt hat mich aber der Inhalt der Werbung: Da ist ein schönes männliches Wesen und möchte für sein Getränk Eis haben. Der Eisbehälter ist aber leer, da fährt er einfach mal rasch in die Berge und holt sich einen Eiszapfen.
Überlegt man sich dies von der ökologischen Seite her, ist das völliger Blödsinn. Da wird dem Zuschauer vorgespielt, dass man mal schnell so irgendwo hin fahren kann, um etwas zu holen. Was auf dem Weg aber alles an Abgasen freigesetzt wird, das überlegt sich dabei keiner.
Diese Werbung ist im Sinne der nachhaltigen Entwicklung also ziemlich daneben.
Da kommt mir auch noch in den Sinn, dass es doch tatsächlich Autobesitzer gibt, die wegen kleinen Vergünstigungen bei Benzin oder anderen Waren extra einige Kilometer weiter fahren, dass sie aber 1. dabei genau das ausgeben, was sie dann beim Einkauf sparen und 2. dazu noch die Umwelt verschmutzen, käme Ihnen nicht in den Sinn.
Auch wenn ich vielleicht jetzt etwas von der Fragestellung abweiche, hat mich doch interessiert, ob nur ich nicht viel über nachhaltige Entwicklung entdecke in den Medien oder ob das Problem allgemein besteht. I
ch muss zugeben, ich bin nicht gerade die, die den Wissenschaftsteil in Zeitungen sucht und liest, weil mir leider oftmals auch die Zeit dazu fehlt.
Ich habe aber im Internet eine spannende Seite zu meiner Frage gefunden:
http://www.nachhaltigkeit.at/reportagen.php3?id=21
Dr. Alfred Payrleitner spricht über die Thematik Nachhaltige Entwicklung in den Medien.
Hier ein paar Auszüge:
„Nun ist aber festzustellen, dass das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung noch kaum im gesellschaftspolitischen Diskurs verankert ist. Ganz im Gegenteil: die öffentliche Diskussion ist geprägt von fehlender Wahrnehmung nachhaltigkeitsrelevanter Aspekte in der Gesellschaft. Und das wiederum steht in unmittelbaren Zusammenhang mit einer nicht gut funktionierenden Kommunikation bzw. medialen Darstellung.“
„Die Komplexität des Themenbereiches nachhaltige Entwicklung erfordert eine inter- und transdisziplinäre Darstellung und Herangehensweise. Und genau deshalb können Zusammenhänge oder auch einzelne Themenbereiche schwer vermittelbar sein. Wenn die Auswirkungen von Handlungen von Einzelpersonen oder gesellschaftlichen Gruppen auch noch in zeitliche Dimensionen vorstößt, die vor allem künftige Generationen betrifft, oder weit entfernte geographische Räume, dann nimmt die Wahrnehmung darüber stark ab.“
„Dabei nehmen Medien eine sehr wichtige Rolle ein. Was im Alltag an Wissen über nachhaltige Entwicklung existiert, wird in erster Linie von den Medien vermittelt und wohl nur selten vom Konsumenten selbst produziert.Niklas Luhman, der Soziologe und Begründer der Systemtheorie geht dabei von folgender Hypothese aus: „Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“ (LUHMANN 1996).“
„Nachhaltigkeit ist ein politisches Leitbild geworden. Das ist beispielsweise an der Vielzahl an Nachhaltigkeitsstrategien – von der lokalen bis hin zur globalen Ebene – zur erkennen. Etwas polemischer formuliert: alle wollen nachhaltige Entwicklung, alle sprechen davon. Nur keiner weiß so recht, wie das geht. Und genau hier setzt die Rolle der Medien ein. Denn Medien, als Meinungsbildner und Meinungsmultiplikatoren, leisten einen wesentlichen Beitrag über das was innerhalb der/einer Gesellschaft/en auf welche Weise diskutiert wird. Der aktive Versuch den Themenkomplex nachhaltige Entwicklung in seiner medialen Präsenz zu pushen wird hier im Folgenden unter dem Begriff Lobbying geführt.“
Wer sich für für den Vortrag von Dr. Alfred Payrleitner interessiert, kann diesen im Internet unter angegebenem Link nachlesen.
Dr. Payrleitner zeigt übersichtlich die verschiedenen Aspekte der Medien im Thema Nachhaltige Entwicklung auf. Ein äusserst interessanter Beitrag.
Zu unserem Sonnenschutz-Thema fällt mir dazu ein, dass auch hier die Medien eine äusserst wichtige Rolle spielen; z.B. die Werbungen der Krebsliga versuchen immer wieder die Menschen aufzurütteln und etwas zu tun. Dies ist doch das gleiche wie bei den AIDS-Kampagnen. Läuft die Werbung über Sonnenschutz häufig, dann denkt man wieder daran, man merkt sich, dass man sich eincremen sollte. Sobald aber nichts mehr im Fernseher läuft, ist alles vergessen, man setzt sich an die Sonne und verbrennt sich ohne schlechtes Gewissen. Sind wir Menschen denn wirklich so beeinflussbar?
(Nicole Losurdo)
Dienstag, 24. April 2007
Nachhaltigkeit und Medien?
Ich habe zum Wochenthema das Internet durchforstet und habe viele spannende Informationen gefunden. Interessanterweise berichten viele Informationen zur Nachhaltigkeit und Medien, dass die Medien bitte über Nachhaltigkeit sprechen, damit die Zeitungsleser und Fernsehkonsumentinnen auch etwas darüber erfahren. Also Medien: Informiert über Nachhaltigkeit! Dazu habe ich auf der http://derstandard.at/?url=/?id=1928778 diese beiden tollen Zitate gefunden:
-Nachhaltige Entwicklung ist ein zutiefst gesellschaftspolitisches Thema. Daher ist eine öffentlich geführte Diskussion ein wichtiger Pfeiler, um die Debatte darüber lebendig, aktuell und auf breiter Basis weiterentwickeln zu können.
-Niklas Luhman, der Soziologe und Begründer der Systemtheorie geht dabei von folgender Hypothese aus: "Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien".
Also liebe Leute, was wir wissen, wissen wir über die Medien, aber was wissen wir genau? Wenn ich die Zeitungen anschaue, dann wird immer wieder von der Erderwärmung gesprochen und dass wir was tun sollen; die Politiker diskutieren es ja bereits... Oder die Überfischung der Meere, die Abholzung des Regendwaldes, der teilweise unnötige Transport von Gütern durch die halbe Welt oder auch Fettleibigkeit und natürlich der hohe Benzin-, Ölverbrauch. Viele Texte sind informativ, aber dann irgendwie doch zu wenig konkret, sie regen ein schnelles Nachdenken an, aber kein stundenlanges Studieren über brisante Themen, das finde ich sehr schade! Dabei geht es doch darum, dass wir unsere Volkswirtschaft so verändern, dass wir nicht die Ressourcen der zukünftigen Generationen plündern! Das heisst wir müssen aufpassen, dass die Ökosysteme im Gleichgewicht bleiben und nicht zerstört werden, also das magische Dreieck der Nachhaltigkeit muss berücksichtigt werden.
Zum Thema Sonnenschutz können im Sommer immer wieder Meldungen, Warnungen und Hinweise gelesen werden, dass wir uns eincremen und im Schatten liegen und auf uns aufpassen, den unsere Haut ist ein wichtiges Organ, dass die Schäden nicht vergisst.
Trotzdem schaden wir der Haut, wieso? Wenn wir jemanden sehen, der braungebrannt ist, denken wir an Ferien. Also war diese Person in den Ferien und Ferien sind bekanntlich nicht gratis, also ökonomisch gesehen, hat diese Person genügend finanzielle Ressourcen um diesen in Ferien zu investieren. Vielleicht kommt dann bei der einen oder anderen Person etwas Neid auf und mit Solariumbesuchen und stundenlangen in der Sonne liegen möchte man selber auch so braun sein, dass jemand anders so über mich so denkt... Teufelskreis???
Selina Weber, LGA04
Danke für die Einladung
Die Einladung hat geklappt. Mit Spannung und Interesse verfolge ich Ihre Beiträge und werde mich dann und wann auch zu Wort melden.
Bis bald und freundliche Grüsse
Rufer E.
Freitag, 20. April 2007
Sonnenschutz - nachhaltig?
Wie schon einige Mitstudierende oder meine Partner Starsky und Hutch formuliert haben, ist für uns in der Funktion als Lehrperson die Aufklärung sehr zentral. Wir alle kennen ja den Satz: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.". Dies nehme ich mir sehr zu Herzen und ich bin mir sicher, dass das Thema Sonne/Ozon/Schutz in meinem Schulzimmer Anwendung finden wird.
Gerade im Moment ist das Thema Klimawandel sehr präsent. Dazu zähle ich auch das Thema unseres Blogs. Die Menschen sind sich der Schäden, die sie der Umwelt zugefügt haben, langsam bewusst und versuchen sie zu stoppen oder wenigstens vermindern. Durch verschiedene Massnahmen kann dies nachhaltig wirken. In meinem direkten Umfeld ist diese Nachhaltigkeit schwieriger zu finden. Gerade beim Sonnenschutz sollte jeder Mensch bei sich selbst beginnen. Sei dies im Bereich des Hautschutzes (Crème, Hut, Kleidung), des Fortbewegungsmittels (Velo = besser für Ozonschicht, da kein CO2) oder des Lebensstils (...!).
Carmen Merz LG 04 A
Mittwoch, 18. April 2007
Nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld
Wo passiert eigentlich genau Nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld?
Ja, auch wir duschen, statt baden, löschen das Licht, wenn wir uns nicht im Raum befinden. Aber schon beim Abfall trennen fängt die Bequemlichkeit an: Soll ich nun wirklich dieses winzige Stückchen Alupapier meiner Schokolade trennen oder nicht doch lieber in den normalen Abfall werfen? Was mache ich, wenn ich nur gerade eine PET-Flasche habe und nicht 10, die ich in die Sammelstelle bringen könnte?
Als Benutzerin des öffentlichen Verkehrs kann ich vielleicht stolz sein, benutze ich den Zug...aber sind wir mal ehrlich: Ich benutze den Zug nicht, weil ich es will, sondern weil ich kein Auto habe. Steht mir eines zur Verfügung fahre ich mit dem Auto an die PHR, weil ich so mindestens 15 Minuten einsparen kann. Und ich habe meinen Bereich und muss nicht in einem stickigen, engen Zug sitzen. Obwohl der ÖV in der Schweiz sehr gut ausgebaut ist im Vergleich zu anderen Ländern.
Bequemlichkeit scheint also oft ein Problem zu sein, wenn es um Nachhaltige Entwicklung geht. Und trotzdem wissen alle, dass es nicht gut um unsere Welt steht und wir eigentlich etwas unternehmen müssten.
Vielfach denke ich auch: Wieso soll ich einzelne Person in dieser kleinen Schweiz, die kaum ein Ausmass hat auf die Welt, mir Mühe geben, wenn die grossen Länder, sprich Amerika oder China die Umwelt verpesten ohne Rücksicht auf alle anderen Erdenbewohner.
Im Zusammenhang mit Sonnenschutz bin ich der Meinung vom 1. post; man kann selber entscheiden, will man sich eincremen oder nicht. Auch wenn man sich nicht verbrennt, schadet es trotzdem der Haut.
Aber wenn ich an das Ozonloch denke, dann wird mir wieder bewusst, wie wir alle wieder, gerade mit den Abgasen, eine Verantwortung dafür tragen, dass es nicht grösser wird. Auch das hat Einfluss auf das Thema Sonnenschutz.
Nicole Losurdo, LG04A
Nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld
Wir heizen im Winter mit einem Specksteinofen, so brauchen wir weniger Öl um unser Haus zu heizen. Das Holz haben wir von unserem Wald oder unserem Garten. Oft sind es auch kranke Bäume, die wir verbrennen. Oder wenn es wieder einmal gestürmt hat und ein Baum umgefallen ist. Wir trennen den Müll, duschen anstatt baden, lassen das Wasser nicht unnötig laufen, stellen das Licht ab, wenn wir nicht im Zimmer sind und sammeln das Regenwasser zum Blumen tränken. Diese Dinge werden konkret in unserem Haushalt umgesetzt.
Schaue ich aus dem Fenster, blicke ich auf ein Naturschutzgebiet. In den Sümpfen leben Tiere, die geschützt werden müssen. Damit diesen auch wirklich nichts passiert, müssen die Hunde neustens an der Leine geführt werden und auch reiten ist verboten worden. Zudem haben wir Sammelstellen für Alumunium, Pet und Glas, Altpapier wird eingesammelt und bei der Kleidersammelstelle können alte Kleider abgegeben werden, die dann an bedürftigte Menschen verteilt werden.
Nachhaltige Entwicklung und Sonnenschutz lassen sich gut verbinden. Wollen wir lange eine gesunde Haut haben, müssen wir uns fürs Sonnenbaden eincremen und zwar gewissenhaft. Mir passiert es oft, dass ich nach draussen gehe und mich nicht eincreme, zum Glück verbrenne ich mich nicht besonders schnell. Aber meiner Haut schadet es trotzdem, leider. Deshalb sollten wir alle daran denken, dass wir uns in den Sommermonaten täglich eincremen müssen, am besten bereits am Morgen, damit ein Schutz gewährleistet ist! Vor allem weil die Sonnenstrahlen - dank der schwindenden Ozonschicht - immer stärker werden.
18-04-2007 Starsky