Abgesehen davon, dass es seit Montag grauenhaftes Wetter ist und diese Umstände nicht dazu einladen, einige Stunden im Freien zu verbringen, war ich nicht gerade „natürlich“ am Pfingstwochenende: Samstag ging ich Töff fahren und Sonntag in einer verchlorten Badi schwimmen.
Mal abgesehen von diesem Wochenende darf ich von mir eigentlich behaupten, dass ich eher ein „Naturmensch“ bin und sie auch geniesse. So gehe ich mindestens einmal wöchentlich reiten (gibt’s eine schönere „natürliche“ Fortbewegungsart?), mehrmals streife ich mit meinem Hund stundenlang durch Feld und Wald und gehe so oft wie möglich klettern. Dabei möchte ich- wie Nicole - von einem Moment erzählen, in welchem mir die Kraft und Schönheit der Natur einmal mehr aufgefallen sind: Vor ca. 2 Wochen veranlasste ich mein Pferd in einen Fluss zu stehen um die Beine abzukühlen. Es trank ein wenig und stand dann ganz ruhig mit gespitzten Ohren da. Auf einmal blickte ich in die gleiche Richtung wie das Pferd und sah dort 4 Rehe, die friedlich auf der Waldlichtung direkt vor meiner Nase weideten. Dieser Moment war extrem eindrücklich: Unter mir das Pferd, welches mitten in einem Bach stand, vor mir eine Waldlichtung mit Rehen und hinten Bäume, durch deren Blätter die Sonne glitzerte.
Solche Momente möchte ich mir für immer einprägen. Sie machen alles wett und entschädigen mich für anstrengende Tage. Ich fühle mich dann auf wundersame und angenehme Weise klein und Teil dieses Systems (was ich als Privileg empfinde). Ich merke, welche Kraft und Energie ich aus der Natur schöpfen kann und darf und bin dankbar. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich den grössten Teil meiner Freizeit draussen verbringe und mich als naturverbundenen Menschen bezeichne.
Auf unser Gruppenthema schliessend, möchte ich hier noch die Wirkung der Sonne erläutern. Ähnlich wie Nicole fühle ich mich glücklich, wenn ich die Strahlen und Wärme der Sonne auf mir spüre. Besonders intensiv merke ich dies beim Snowboarden. Ich fahre extrem viel besser, wenn es schön Wetter ist (auch wenn man dann beim hinauflaufen mehr schwitzt…). Letzthin las ich, dass Sonne süchtig machen kann. So weit bin ich jedoch noch nicht, da ich überhaupt nicht gerne herumliege und „sünnele“. Trotzdem stehe ich leichter und beschwingter auf, wenn mir morgens die Sonne durchs Dachfenster entgegenlacht.
Carmen Merz, LG 04 A
Dienstag, 29. Mai 2007
Die Natur - mein Energielieferant

Über Pfingsten hatte ich leider keine Zeit mich in die Natur zu setzen und sie bewusst wahrzunehmen. Aber ich spüre, dass ich es dringend wieder einmal nötig hätte.
Natur bedeutet für mich: Energie tanken, Kraft schöpfen für schwierige Momente oder Abschnitte in meinem Leben.
In den Frühlingsferien leitete ich einen Ausbildungskurs von J&S und unser Kurshaus lag auf der Sonnenseite des Toggenburgs in Unterwasser, mit direktem Blick auf die verschneiten Churfirsten. Es war gerade die erste Woche der heissen Tage im April.
Ich hatte noch selten so Wetterglück in einem Kurs im Frühling und es war genial. Tagtäglich, früh am Morgen von der Sonne geweckt zu werden. Ich merke stark, wie mich die Sonne in meinem Wohlbefinden beeinflusst. Graue Regentage, so wie heute, finde ich schrecklich und dementsprechend gestaltet sich auch meine Laune nach dem Wetter. Ohne Sonnenstrahlen fühle ich mich deutlich weniger wach und fit.
Es gab einen Moment in diesem Kurs, es war gegen Abend, die Sonne ging langsam unter, da hockte ich mich etwas abseits vom Kurstrubel auf eine Wiese und betrachtete die Berge, bemerkte, wie viel Schnee doch schon geschmolzen war in kurzer Zeit. Wie ich schon mal beschrieben habe, lösen solche Momente eine unglaubliche Sehnsucht in mir aus. Meistens kommen mir auch traurige Begebenheiten meines Lebens in den Sinn und die Frage „Warum geschehen manchmal diese schwierigen Dinge?“ kommt meistens in mir hoch. Doch nicht Verzweiflung und Traurigkeit bleiben übrig, sondern die Weite, die Ferne (noch viel stärker, wenn ich auf den Ozean blicke) schenkt mir viel Ruhe und Kraft.
In diesem besagten Moment schenkten mir die paar Minuten Alleinsein mit Blick auf die Churfirsten viel Zuversicht und Energie, dass die Zukunft noch viel Schönes für mich parat haben wird. Diese positiven Gedanken fehlen mir ohne die Natur.
Nicole L., LG04A
Natur bedeutet für mich: Energie tanken, Kraft schöpfen für schwierige Momente oder Abschnitte in meinem Leben.
In den Frühlingsferien leitete ich einen Ausbildungskurs von J&S und unser Kurshaus lag auf der Sonnenseite des Toggenburgs in Unterwasser, mit direktem Blick auf die verschneiten Churfirsten. Es war gerade die erste Woche der heissen Tage im April.
Ich hatte noch selten so Wetterglück in einem Kurs im Frühling und es war genial. Tagtäglich, früh am Morgen von der Sonne geweckt zu werden. Ich merke stark, wie mich die Sonne in meinem Wohlbefinden beeinflusst. Graue Regentage, so wie heute, finde ich schrecklich und dementsprechend gestaltet sich auch meine Laune nach dem Wetter. Ohne Sonnenstrahlen fühle ich mich deutlich weniger wach und fit.
Es gab einen Moment in diesem Kurs, es war gegen Abend, die Sonne ging langsam unter, da hockte ich mich etwas abseits vom Kurstrubel auf eine Wiese und betrachtete die Berge, bemerkte, wie viel Schnee doch schon geschmolzen war in kurzer Zeit. Wie ich schon mal beschrieben habe, lösen solche Momente eine unglaubliche Sehnsucht in mir aus. Meistens kommen mir auch traurige Begebenheiten meines Lebens in den Sinn und die Frage „Warum geschehen manchmal diese schwierigen Dinge?“ kommt meistens in mir hoch. Doch nicht Verzweiflung und Traurigkeit bleiben übrig, sondern die Weite, die Ferne (noch viel stärker, wenn ich auf den Ozean blicke) schenkt mir viel Ruhe und Kraft.
In diesem besagten Moment schenkten mir die paar Minuten Alleinsein mit Blick auf die Churfirsten viel Zuversicht und Energie, dass die Zukunft noch viel Schönes für mich parat haben wird. Diese positiven Gedanken fehlen mir ohne die Natur.
Nicole L., LG04A
Montag, 28. Mai 2007
AFFENBERG

Gestern bin ich mit Freunden nach Salem gefahren, wir wollten unsere Kindheitserinnerungen vom Affenberg auffrischen. Dort angekommen freuten wir uns ziemlich fest auf die Affen und nachdem wir den Eingang passiert haben, spazierten wir an einem See entlang, bis wir endlich beim Affengehege waren. Nach einer wahnsinnig interessanten Verhaltensinstruktion und einer handvoll Popcorn schlenderten wir den vorgegebenen Weg entlang und hielten nach den Affen Ausschau. Die Affen liessen sich füttern und die Menschen freuten sich darüber. So nach de
r Hälfte des Weges kamen wir an einen Ort, wo es besonders viele junge Affen hatte. Wir setzten und auf die Holzlatten, auf denen sonst die Affen sassen und schauten dem bunten Treiben zu. Die Barberaffen kletterten und trollten miteinander herum und die Unterhaltung war perfekt. Vor allem weil es immer wieder ob uns in den Bäumen krachte und ein Affe entweder schwungvoll herunterkam oder geräuschevoll hinauf kletterte. Also es war ein perfekter Moment zum einfach da sitzen und beobachten. Nicht nur die Affen, sondern auch all die Menschen schienen so glücklich zu sein und den Moment zu geniessen.
Zu unserem Bloggthema kann ich nur sagen, dass solche Flow-Erlebnisse besser im Schatten gelebt werden sollten, man will sich ja schliesslich nicht verbrennen…
Selina Weber LGA04
r Hälfte des Weges kamen wir an einen Ort, wo es besonders viele junge Affen hatte. Wir setzten und auf die Holzlatten, auf denen sonst die Affen sassen und schauten dem bunten Treiben zu. Die Barberaffen kletterten und trollten miteinander herum und die Unterhaltung war perfekt. Vor allem weil es immer wieder ob uns in den Bäumen krachte und ein Affe entweder schwungvoll herunterkam oder geräuschevoll hinauf kletterte. Also es war ein perfekter Moment zum einfach da sitzen und beobachten. Nicht nur die Affen, sondern auch all die Menschen schienen so glücklich zu sein und den Moment zu geniessen.Zu unserem Bloggthema kann ich nur sagen, dass solche Flow-Erlebnisse besser im Schatten gelebt werden sollten, man will sich ja schliesslich nicht verbrennen…
Selina Weber LGA04
Donnerstag, 24. Mai 2007
Agenda 21 - Artikel
Ich fand es recht schwierig den Artikel von Otto Herz zu lesen, besser wäre es wohl so einen Vortrag auch direkt mitzuerleben.
Vor allem Mühe bereitet hat mir die Art wie seine Auffassung von der Agenda-Schule daherkommt:
„Wenn ich betone, dass jedes schulische Fach im traditionellen Fachunterricht des Einzellehrers oder der Einzellehrerin seinen thematischen Anker in Agenda-Themen finden kann, im traditionellen Fachunterricht des Einzellehrers und der Einzellehrerin, dann deshalb, weil es nur noch mit Ignoranz zu beschreiben ist, wenn nicht jede Lehrerin und jeder Lehrer tendenziell zum Agenda - Lehrer wird.“
Im Moment wird von uns Lehrpersonen viel gefordert: Wir sollen individualisierenden und differenzierten Unterricht gestalten, neue Lehr- und Lernformen einsetzen, in jedem Fach Expertin oder Experte sein und nun zusätzlich auch noch „Agenda – Lehrer“, wobei ich mich hier eigentlich gar nicht angesprochen fühle, da der Ausdruck nicht gendergerecht daherkommt.
Mir ist es vor allem wichtig im Fachbereich Mensch und Umwelt, Themen zu unterrichten, die multiperspektivisch und vernetzbar sind. Ich denke schon, dass ich somit die Agenda 21 berücksichtige.
Ich finde es grundsätzlich auch sinnvoll solche Themen im Team zu diskutieren und ich finde es sinnvoll solche Themenkisten zu erstellen. Aber als einzelne Lehrperson wird es da schwierig. Sehr gut finde ich die Idee der „Assembly“ oder des Projektunterrichtes, damit man sich wirklich in ein Thema vertiefen kann, im übrigen Unterricht wird es sonst sowieso nur angeschnitten.
Im Bereich Sonnenschutz sehe ich da grosse Möglichkeiten, man könnte z.B. eine Konferenz durchführen mit versch. Firmen, die Pro’s und Contra’s vertreten (Autoindustrie, Sonnencremehersteller, die „Grünen“ usw. )
(N.L. LG04A)
Vor allem Mühe bereitet hat mir die Art wie seine Auffassung von der Agenda-Schule daherkommt:
„Wenn ich betone, dass jedes schulische Fach im traditionellen Fachunterricht des Einzellehrers oder der Einzellehrerin seinen thematischen Anker in Agenda-Themen finden kann, im traditionellen Fachunterricht des Einzellehrers und der Einzellehrerin, dann deshalb, weil es nur noch mit Ignoranz zu beschreiben ist, wenn nicht jede Lehrerin und jeder Lehrer tendenziell zum Agenda - Lehrer wird.“
Im Moment wird von uns Lehrpersonen viel gefordert: Wir sollen individualisierenden und differenzierten Unterricht gestalten, neue Lehr- und Lernformen einsetzen, in jedem Fach Expertin oder Experte sein und nun zusätzlich auch noch „Agenda – Lehrer“, wobei ich mich hier eigentlich gar nicht angesprochen fühle, da der Ausdruck nicht gendergerecht daherkommt.
Mir ist es vor allem wichtig im Fachbereich Mensch und Umwelt, Themen zu unterrichten, die multiperspektivisch und vernetzbar sind. Ich denke schon, dass ich somit die Agenda 21 berücksichtige.
Ich finde es grundsätzlich auch sinnvoll solche Themen im Team zu diskutieren und ich finde es sinnvoll solche Themenkisten zu erstellen. Aber als einzelne Lehrperson wird es da schwierig. Sehr gut finde ich die Idee der „Assembly“ oder des Projektunterrichtes, damit man sich wirklich in ein Thema vertiefen kann, im übrigen Unterricht wird es sonst sowieso nur angeschnitten.
Im Bereich Sonnenschutz sehe ich da grosse Möglichkeiten, man könnte z.B. eine Konferenz durchführen mit versch. Firmen, die Pro’s und Contra’s vertreten (Autoindustrie, Sonnencremehersteller, die „Grünen“ usw. )
(N.L. LG04A)
OTTO, HERZlichen Dank für die Anregungen!
Ich erachte die Ideen und Projekte, die im Artikel beschrieben sind, als sehr wertvoll und finde es toll, dass engagierte Lehrpersonen ihre Lernenden dazu bewegen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Die Idee der Partnerschaft gefällt mir gut, erlebte ich doch selbst in meiner Schulzeit etwas ähnliches (wir hatten eine Partnerschule in Ecuador). Meiner Meinung nach behandelten wir es aber nicht differenziert genug; die Angelegenheit geriet in Vergessenheit.
Was mir aber beim Durchlesen des Artikels auffällt, ist die Schwierigkeit solche Projekte in einer ersten Klasse umzusetzen. Ich habe keinerlei Anregungen gefunden, wie ich nach den Sommerferien dieses komplexe und heikle Thema in der Klasse ansprechen könnte. Ich denke, ich werde daher eigene Ideen aushecken, denn mir ist es wichtig, dass auch die Kleinen ihre Umwelt differenziert betrachten und wertschätzen! Sei dies, indem ich ihnen und den Eltern erkläre, dass ein „Mami-Taxi“ bis vor die Schultore nicht unbedingt notwendig ist, oder dass ein Nachmittag im Freien sehr viel ergiebiger als vor der Spielkonsole ist.
Daher eignet sich unser Blogthema gut für die Behandlung auch mit Erstklässlern. Kinder in jedem Alter spüren die Auswirkungen der Sonne: man schwitzt, wird rot, bekommt Kopfschmerzen. Mit einfachen Mitteln kann man die Kinder selbst entdecken und erfahren lassen, wie sie sich schützen können.
Was mir aber beim Durchlesen des Artikels auffällt, ist die Schwierigkeit solche Projekte in einer ersten Klasse umzusetzen. Ich habe keinerlei Anregungen gefunden, wie ich nach den Sommerferien dieses komplexe und heikle Thema in der Klasse ansprechen könnte. Ich denke, ich werde daher eigene Ideen aushecken, denn mir ist es wichtig, dass auch die Kleinen ihre Umwelt differenziert betrachten und wertschätzen! Sei dies, indem ich ihnen und den Eltern erkläre, dass ein „Mami-Taxi“ bis vor die Schultore nicht unbedingt notwendig ist, oder dass ein Nachmittag im Freien sehr viel ergiebiger als vor der Spielkonsole ist.
Daher eignet sich unser Blogthema gut für die Behandlung auch mit Erstklässlern. Kinder in jedem Alter spüren die Auswirkungen der Sonne: man schwitzt, wird rot, bekommt Kopfschmerzen. Mit einfachen Mitteln kann man die Kinder selbst entdecken und erfahren lassen, wie sie sich schützen können.
Agenda 21 und mein Unterricht

Bei vielen Passagen aus dem Text habe ich mir gedacht, doch das berücksichtige ich. Ich achte auf handlungsorientierten Unterricht, wechsle die Sozialformen ab, befürworte fächerübergreifenden Unterricht und finde es super, wenn die Lernenden ihr Wissen verknüpft und in ausserschulischen Lernorten aufbauen.
ABER, traue ich mir zu, all dass im Sommer umzusetzen? Gleich den innovativen, nachhaltigen, abwechslungsreichen, vernetzten, förderorientierten, individuell angepassten Unterricht zu planen, umzusetzen und zu reflektieren?
Mein Ziel ist es, dass ich in M&U ein Thema wähle, dass sich gut vernetzen lässt und viele Verbindungen mit der Welt der Kinder aufzeigt. Da wäre unser Thema noch passend. Sonnenschutz, da haben die Lernenden schon ein gewisses Vorwissen, immerhin müssen sie sich sicher auf mütterliches Geheiss eincremen, was ja immer sooo viel Spass macht. Sie werden vielleicht schon von steigenden Ozonwerten gehört haben. Wieso nicht dass miteinander verknüpfen? Aufzeigen was das Ozonloch mit Sonnenbrand zu tun hat? Zum Ozonloch gehören auch die Auslöser für dieses. Und wenn wir schon die Gründe hören, wieso nicht –exemplarisch- bei einer Autogarage vorbei gehen und nach Alternativen suchen für Autos? Natürlich können wir das Thema dann projektartig angehen, in frei gewählten Gruppen werden die Gründe für das Ozonloch erforscht und dann an einer Ausstellung präsentiert, die natürlich für die Öffentlichkeit auch zugängig ist….
Wenn ich meine Gedanken freien Lauf lasse, dann entwickelt sich da ein Netz an Möglichkeiten und Verbindungen, die doch sicher sehr spannend zu erarbeiten wären mit den Lernenden. Vielleicht muss ich mir also doch nicht so grosse Sorgen machen und alles kommt gut…
Selina Weber LGA04
ABER, traue ich mir zu, all dass im Sommer umzusetzen? Gleich den innovativen, nachhaltigen, abwechslungsreichen, vernetzten, förderorientierten, individuell angepassten Unterricht zu planen, umzusetzen und zu reflektieren?
Mein Ziel ist es, dass ich in M&U ein Thema wähle, dass sich gut vernetzen lässt und viele Verbindungen mit der Welt der Kinder aufzeigt. Da wäre unser Thema noch passend. Sonnenschutz, da haben die Lernenden schon ein gewisses Vorwissen, immerhin müssen sie sich sicher auf mütterliches Geheiss eincremen, was ja immer sooo viel Spass macht. Sie werden vielleicht schon von steigenden Ozonwerten gehört haben. Wieso nicht dass miteinander verknüpfen? Aufzeigen was das Ozonloch mit Sonnenbrand zu tun hat? Zum Ozonloch gehören auch die Auslöser für dieses. Und wenn wir schon die Gründe hören, wieso nicht –exemplarisch- bei einer Autogarage vorbei gehen und nach Alternativen suchen für Autos? Natürlich können wir das Thema dann projektartig angehen, in frei gewählten Gruppen werden die Gründe für das Ozonloch erforscht und dann an einer Ausstellung präsentiert, die natürlich für die Öffentlichkeit auch zugängig ist….
Wenn ich meine Gedanken freien Lauf lasse, dann entwickelt sich da ein Netz an Möglichkeiten und Verbindungen, die doch sicher sehr spannend zu erarbeiten wären mit den Lernenden. Vielleicht muss ich mir also doch nicht so grosse Sorgen machen und alles kommt gut…
Selina Weber LGA04
Montag, 21. Mai 2007
MILCH
Wir haben uns für dieses Thema entschieden, weil wir alle täglich mit Milch in Kontakt kommen, als heisse Schoggi, im Kaffee, für Cornflakes,… Zudem ist es auch für die Kinder lebensnah und es ist ein Produkt, dass sie alle kennen und konsumieren.
Unterschiede vom BNE und herkömmlichen M&U Unterricht:
Von den Kindern wird ein hohes Mass von Selbstständigkeit erwartet. Sie müssen selbst bestimmt und eigenaktiv arbeiten und sind zudem befähigt eigene Entscheidungen zu treffen. Beispiel: Die Kinder bestimmen aus eigener Sicht die beste Milchsorte. Vor und Nachteile werden selbstständig und kritisch betrachtet. Im Gegensatz zum herkömmlichen M&U Unterricht haben die Kinder Gelegenheit Erfahrungen darzustellen und Hypothesen zu bilden. Zudem werden die Lernenden zum handeln angehalten, in dem sie Milchprodukte herstellen. Der Unterricht ist projektartig, das heisst es wird in Gruppen gearbeitet.
Teilkompetenzen in dieser Unterrichtseinheit:
- Sie können vor- und Nachteile der Idee der Nachhaltigkeit sowie mindestens einer weiteren Vorstellung über die anzustrebenden Entwicklung der Gesellschaft diskutieren. (a.2)
- Sie können zwischen Entwicklungen auf der lokalen Ebene, auf der nationalen Ebene und auf der globalen Ebene unterscheiden und erkennen die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen diesen Ebenen. (a.5)
- Sie können, bezogen auf den Kontext der Nachhaltigkeit. Vor- und Nachteile sowie Reichweite von partizipativ getroffenen Entscheidungen diskutieren. (g.1)
- Sie können Informationen aus unterschiedlichen Fachgebieten strukturieren und zusammenführen und sind bereit, ihre Entscheidungen darauf abzustützen. ( e.6)
- Sie sind bereit, Zukunftsentwürfe anderer nicht als illusorisch abzuwerten, sondern aufzunehmen und in einer gemeinsamen Diskussion weiterzuentwickeln. (f.4)
- Sie erkennen, dass Fragen im Zusammenhang mit Nachhaltiger Entwicklung komplex sind und mit Wertentscheidungen einhergehen. (c.1)
Didaktisches Prinzip:
- Handlungs- und Reflexionsorientierung: Sie haben selber Milchprodukte hergestellt. Sie haben die Gelegenheit Erfahrungen darzustellen und Hypothesen zu bilden. Dazu werden Diskussionsrunden gemacht.
- Entdeckendes Lernen: Gemeinsam am Thema arbeiten (Werkstattunterricht) und sich in Einzelarbeit mit Fragen beschäftigen und in Büchern/Medien nach Antworten suchen.
- Partizipationsorientierung: Sie arbeiten in der Klasse an gewissen Themen, aber die Kinder können sich auch individuell in ein Teilgebiet vertiefen.
- Zugänglichkeit: Durch Verarbeiten, die Geschichte, das Selbermachen von Milchprodukten und durch den Konsum von Milch.
Weiterentwicklung der Unterrichtseinheit:
Die Kinder könnten lernen wie sie direkten Zugang zu Milch bekommen, dies hätte zur Folge dass Ressourcen gespart werden könnten (Zwischenhändler, Verpackungen, Verarbeitung der Milch). Das hätte zur Folge, dass die Lernenden wüssten, wo sie Milch direkt ab dem Bauernhof beziehen könnten. Dies würde auch das didaktische Prinzip der Visionsorientierung mit einbeziehen. Zudem ist wissenschaftlich bewiesen, dass unbehandelte Milch für Kinder besser ist.
Vernetztes Lernen: In welche Verbindung könnte man die Milch auch noch zu setzen bezüglich Lebensmittel? Wieso kaufen wir Produkte über Zwischenhändler (Migros, Coop) ein, wenn wir diese auch direkt beziehen könnten.
(Gruppe Ressourcen und Sonnenschutz)
Unterschiede vom BNE und herkömmlichen M&U Unterricht:
Von den Kindern wird ein hohes Mass von Selbstständigkeit erwartet. Sie müssen selbst bestimmt und eigenaktiv arbeiten und sind zudem befähigt eigene Entscheidungen zu treffen. Beispiel: Die Kinder bestimmen aus eigener Sicht die beste Milchsorte. Vor und Nachteile werden selbstständig und kritisch betrachtet. Im Gegensatz zum herkömmlichen M&U Unterricht haben die Kinder Gelegenheit Erfahrungen darzustellen und Hypothesen zu bilden. Zudem werden die Lernenden zum handeln angehalten, in dem sie Milchprodukte herstellen. Der Unterricht ist projektartig, das heisst es wird in Gruppen gearbeitet.
Teilkompetenzen in dieser Unterrichtseinheit:
- Sie können vor- und Nachteile der Idee der Nachhaltigkeit sowie mindestens einer weiteren Vorstellung über die anzustrebenden Entwicklung der Gesellschaft diskutieren. (a.2)
- Sie können zwischen Entwicklungen auf der lokalen Ebene, auf der nationalen Ebene und auf der globalen Ebene unterscheiden und erkennen die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen diesen Ebenen. (a.5)
- Sie können, bezogen auf den Kontext der Nachhaltigkeit. Vor- und Nachteile sowie Reichweite von partizipativ getroffenen Entscheidungen diskutieren. (g.1)
- Sie können Informationen aus unterschiedlichen Fachgebieten strukturieren und zusammenführen und sind bereit, ihre Entscheidungen darauf abzustützen. ( e.6)
- Sie sind bereit, Zukunftsentwürfe anderer nicht als illusorisch abzuwerten, sondern aufzunehmen und in einer gemeinsamen Diskussion weiterzuentwickeln. (f.4)
- Sie erkennen, dass Fragen im Zusammenhang mit Nachhaltiger Entwicklung komplex sind und mit Wertentscheidungen einhergehen. (c.1)
Didaktisches Prinzip:
- Handlungs- und Reflexionsorientierung: Sie haben selber Milchprodukte hergestellt. Sie haben die Gelegenheit Erfahrungen darzustellen und Hypothesen zu bilden. Dazu werden Diskussionsrunden gemacht.
- Entdeckendes Lernen: Gemeinsam am Thema arbeiten (Werkstattunterricht) und sich in Einzelarbeit mit Fragen beschäftigen und in Büchern/Medien nach Antworten suchen.
- Partizipationsorientierung: Sie arbeiten in der Klasse an gewissen Themen, aber die Kinder können sich auch individuell in ein Teilgebiet vertiefen.
- Zugänglichkeit: Durch Verarbeiten, die Geschichte, das Selbermachen von Milchprodukten und durch den Konsum von Milch.
Weiterentwicklung der Unterrichtseinheit:
Die Kinder könnten lernen wie sie direkten Zugang zu Milch bekommen, dies hätte zur Folge dass Ressourcen gespart werden könnten (Zwischenhändler, Verpackungen, Verarbeitung der Milch). Das hätte zur Folge, dass die Lernenden wüssten, wo sie Milch direkt ab dem Bauernhof beziehen könnten. Dies würde auch das didaktische Prinzip der Visionsorientierung mit einbeziehen. Zudem ist wissenschaftlich bewiesen, dass unbehandelte Milch für Kinder besser ist.
Vernetztes Lernen: In welche Verbindung könnte man die Milch auch noch zu setzen bezüglich Lebensmittel? Wieso kaufen wir Produkte über Zwischenhändler (Migros, Coop) ein, wenn wir diese auch direkt beziehen könnten.
(Gruppe Ressourcen und Sonnenschutz)
Donnerstag, 17. Mai 2007
Meine Motivation, nachhaltig zu handeln
Ich stelle mir vor, wie ich am Strand stehe und in die Weite des Ozeans hinausblicke. Es gibt für mich nichts Beruhigenderes und Schöneres als das Wasser, das Meer.
Genauso liebe ich es irgendwo auf der Spitze eines Berges zu stehen und ins Tal zu schauen.
In mir entsteht ein Gefühl der Freiheit, des Allein-Seins und in solchen Momenten – das muss ich ehrlich zugeben – denke ich überhaupt nicht an andere Menschen, auch nicht an die Zukunft und schon gar nicht an nachhaltiges Handeln.
Seit wir aber diese Posts schreiben in unserem Blog, grüble ich oft darüber nach und weiss eigentlich: So, wie wir Menschen mit der Natur umgehen, kann es nicht weitergehen.
Die Schönheit der Natur soll auch weiterhin erhalten bleiben und zwar für unsere Nachkommen. Ich finde da trägt jeder Einzelne Verantwortung.
Und doch kommt auch bei mir immer wieder die Bequemlichkeit ins Spiel.
Gerade am Dienstag hatte ich eine Sitzung bei einer Kollegin zu Hause und ich hätte mit dem Velo 15 Minuten Weg vor mir gehabt. Doch es regnete ziemlich stark und so war der Griff zum Autoschlüssel schnell getätigt.
Doch eigentlich: Bevor ich Auto fahren konnte, bin ich fast täglich mit dem Velo zu ihr nach Hause gefahren und es war kein Problem. Vielfach muss ich mich auch zwingen zu denken, was denn mir so eine Velofahrt bringen könnte, damit ich auch wirklich das Velo nehme. Velo fahren = Gratis Fitness.
Aber ist denn das nicht wieder viel zu egoistisch? Sollte ich nicht an die nachhaltige Zukunft denken?
Genau hier kommt das Problem der Menschheit: Haben wir keinen persönlichen Nutzen davon, dann wird es schwierig. Was uns nicht motiviert, nehmen wir auch nicht an die Hand.
Also, lassen wir uns motivieren!
Genauso liebe ich es irgendwo auf der Spitze eines Berges zu stehen und ins Tal zu schauen.
In mir entsteht ein Gefühl der Freiheit, des Allein-Seins und in solchen Momenten – das muss ich ehrlich zugeben – denke ich überhaupt nicht an andere Menschen, auch nicht an die Zukunft und schon gar nicht an nachhaltiges Handeln.
Seit wir aber diese Posts schreiben in unserem Blog, grüble ich oft darüber nach und weiss eigentlich: So, wie wir Menschen mit der Natur umgehen, kann es nicht weitergehen.
Die Schönheit der Natur soll auch weiterhin erhalten bleiben und zwar für unsere Nachkommen. Ich finde da trägt jeder Einzelne Verantwortung.
Und doch kommt auch bei mir immer wieder die Bequemlichkeit ins Spiel.
Gerade am Dienstag hatte ich eine Sitzung bei einer Kollegin zu Hause und ich hätte mit dem Velo 15 Minuten Weg vor mir gehabt. Doch es regnete ziemlich stark und so war der Griff zum Autoschlüssel schnell getätigt.
Doch eigentlich: Bevor ich Auto fahren konnte, bin ich fast täglich mit dem Velo zu ihr nach Hause gefahren und es war kein Problem. Vielfach muss ich mich auch zwingen zu denken, was denn mir so eine Velofahrt bringen könnte, damit ich auch wirklich das Velo nehme. Velo fahren = Gratis Fitness.
Aber ist denn das nicht wieder viel zu egoistisch? Sollte ich nicht an die nachhaltige Zukunft denken?
Genau hier kommt das Problem der Menschheit: Haben wir keinen persönlichen Nutzen davon, dann wird es schwierig. Was uns nicht motiviert, nehmen wir auch nicht an die Hand.
Also, lassen wir uns motivieren!
Dienstag, 15. Mai 2007
Ich und meine Nachhaltigkeit
Wenn ich den Wochenimpuls lese, merke ich wie widersprüchlich ich bin. Eigentlich achte ich die Natur sehr und bin mir auch bewusst, was für katastrophale Folgen unser handeln haben kann. Andererseits ist es ab und zu doch einfach sehr bequem schnell ins Auto zu springen und mit dem Auto irgendwohin zu fahren. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass ich in einem Dorf aufgewachsen bin und das es für mich sehr umständlich ist, mit ÖV die Welt zu entdecken. Obwohl ich ja täglich mit dem Zug an die PHR komme und da ich nicht so oft ein Auto habe, bin ich auch an den Wochenenden ab und zu im Zug zu treffen.
Ansonsten denke ich, achte ich sicherlich auf die Natur und möchte sie auch so erhalten wie sie ist. Ich finde es enorm wichtig, sich in der Natur aufzuhalten und draussen zu sein. Wie wichtig auch für Kinder Erfahrungen in der Natur sind, merke ich wenn ich mit meinen Nichten zusammen sind. Für sie ist jeder Milan der über unser Haus kreist, die Ameisen auf dem Sitzplatz, die Vögel auf der Tanne, die Gänseblümchen in der Wiese etwas Neues, Spannendes und Interessantes. Ich möchte auch meinen Kindern und Grosskindern die Möglichkeit geben, all diese wunderschönen Dinge zu erleben und zu sehen.
Deshalb finde ich wird es an der Zeit, dass wir die Umwelt schützen, dass endlich Autos erfunden werden, die ohne Benzin fahren, dass die CO2 in der Luft allgemein vermindert wird. Was wiederum auch mit dem Ozonloch zusammenhängt, dass zu unserem Bloggthema passt. So können auch unsere Grosskindern die Sonne geniessen können.
Selina Weber LGA04
Ansonsten denke ich, achte ich sicherlich auf die Natur und möchte sie auch so erhalten wie sie ist. Ich finde es enorm wichtig, sich in der Natur aufzuhalten und draussen zu sein. Wie wichtig auch für Kinder Erfahrungen in der Natur sind, merke ich wenn ich mit meinen Nichten zusammen sind. Für sie ist jeder Milan der über unser Haus kreist, die Ameisen auf dem Sitzplatz, die Vögel auf der Tanne, die Gänseblümchen in der Wiese etwas Neues, Spannendes und Interessantes. Ich möchte auch meinen Kindern und Grosskindern die Möglichkeit geben, all diese wunderschönen Dinge zu erleben und zu sehen.
Deshalb finde ich wird es an der Zeit, dass wir die Umwelt schützen, dass endlich Autos erfunden werden, die ohne Benzin fahren, dass die CO2 in der Luft allgemein vermindert wird. Was wiederum auch mit dem Ozonloch zusammenhängt, dass zu unserem Bloggthema passt. So können auch unsere Grosskindern die Sonne geniessen können.
Selina Weber LGA04
Alle wollen zurück zur Natur - nur nicht zu Fuss!
Diesen Spruch finde ich sehr passend zum Thema Nachhaltigkeit. Wie viele von uns gehen mit dem Auto zum Wald in der Nähe um dort spazieren oder joggen zu gehen?
Ich selbst bin, wenn ich das so behaupten darf, ein grosser Naturfreund. Meine Hobbies spielen sich vorwiegend in den Bergen ab. Dazu versuche ich möglichst umweltbewusst zu handeln. Ein Beispiel dazu: Letzten März plante ich, eine Woche auf die Lenzerheide zu gehen und an meiner Diplomarbeit zu schreiben. Natürlich in einträglicher Abwechslung mit Snowboarden. So stopfte ich also Laptop, Ordner, Bücher, Snowboardausrüstung, etc. in meinen Rucksack. Da sich bei all diesen Materialien ein bemerkenswertes Gewicht ansammelt, bot mir meine Mutter ihr Auto an. Natürlich geriet ich schwer in Versuchung und malte mir aus, wie angenehm dies sein würde. Auf meine Entscheidung bin ich heute noch stolz; ich nahm nämlich den Zug. Mit Sack und Pack durfte ich vier Mal umsteigen und mich über alle möglichen Personen aufregen. Trotzdem kam ich wohlbehalten an und verbrachte eine wunderschöne Woche in den Bergen.
Somit habe ich bereits das angesprochen, was mich und wahrscheinlich uns alle vom nachhaltigen Handeln abhält: die Bequemlichkeit! Wie angenehm ist es doch, unseren Alltag mit Maschine, Auto und Technik zu gestalten. Es braucht etwas Überwindung und auch Überzeugungskraft, sich und andere von diesem Komfort abzubringen. Es geht nämlich auch anders.
Auf unser Blogthema passt dies einmal mehr zum Thema Ozonloch. Wenn wir uns umweltbewusst und möglichst nachhaltig verhalten, so sollte es möglich sein, die Natur noch so zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben. Dazu braucht es lediglich Willen und das Bewusstsein des nachhaltigen Handelns!
Carmen Merz, LG 04 A
Ich selbst bin, wenn ich das so behaupten darf, ein grosser Naturfreund. Meine Hobbies spielen sich vorwiegend in den Bergen ab. Dazu versuche ich möglichst umweltbewusst zu handeln. Ein Beispiel dazu: Letzten März plante ich, eine Woche auf die Lenzerheide zu gehen und an meiner Diplomarbeit zu schreiben. Natürlich in einträglicher Abwechslung mit Snowboarden. So stopfte ich also Laptop, Ordner, Bücher, Snowboardausrüstung, etc. in meinen Rucksack. Da sich bei all diesen Materialien ein bemerkenswertes Gewicht ansammelt, bot mir meine Mutter ihr Auto an. Natürlich geriet ich schwer in Versuchung und malte mir aus, wie angenehm dies sein würde. Auf meine Entscheidung bin ich heute noch stolz; ich nahm nämlich den Zug. Mit Sack und Pack durfte ich vier Mal umsteigen und mich über alle möglichen Personen aufregen. Trotzdem kam ich wohlbehalten an und verbrachte eine wunderschöne Woche in den Bergen.
Somit habe ich bereits das angesprochen, was mich und wahrscheinlich uns alle vom nachhaltigen Handeln abhält: die Bequemlichkeit! Wie angenehm ist es doch, unseren Alltag mit Maschine, Auto und Technik zu gestalten. Es braucht etwas Überwindung und auch Überzeugungskraft, sich und andere von diesem Komfort abzubringen. Es geht nämlich auch anders.
Auf unser Blogthema passt dies einmal mehr zum Thema Ozonloch. Wenn wir uns umweltbewusst und möglichst nachhaltig verhalten, so sollte es möglich sein, die Natur noch so zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben. Dazu braucht es lediglich Willen und das Bewusstsein des nachhaltigen Handelns!
Carmen Merz, LG 04 A
Sonntag, 13. Mai 2007
Liebe Sonnenschutz-Gruppe
Mit Interesse verfolge ich Ihre Beiträge. Nun melde ich mich auch einmal kurz zu Wort. Anfangs war es anscheinend schwieriger Ihr Thema mit den Wocheninputs zu verknüpfen. Mit der Zeit ist das besser gelungen. Einzelne Beiträge (Bio-Schokolade - Vernetzungen - Achtsamkeit) haben bei Mitstudierenden Reaktionen ausgelöst. Gut.
Mir gefallen auch offene Äusserungen - auch wenn sie vielleicht nicht so vorbildlich daher kommen (Bsp. Erdbeeren entsorgen,..). Sie lassen auf Mut und Einsicht schliessen. Selbsterkenntnis ist ja der erste Schritt zur Besserung, sagt man.
Den Hinweis auf Achtsamkeit - besonders was z.B. die familiäre Beziehung angeht - nehme auch ich bewusster mit.
Eine gute Zeit und freundliche Grüsse
Ru
Mit Interesse verfolge ich Ihre Beiträge. Nun melde ich mich auch einmal kurz zu Wort. Anfangs war es anscheinend schwieriger Ihr Thema mit den Wocheninputs zu verknüpfen. Mit der Zeit ist das besser gelungen. Einzelne Beiträge (Bio-Schokolade - Vernetzungen - Achtsamkeit) haben bei Mitstudierenden Reaktionen ausgelöst. Gut.
Mir gefallen auch offene Äusserungen - auch wenn sie vielleicht nicht so vorbildlich daher kommen (Bsp. Erdbeeren entsorgen,..). Sie lassen auf Mut und Einsicht schliessen. Selbsterkenntnis ist ja der erste Schritt zur Besserung, sagt man.
Den Hinweis auf Achtsamkeit - besonders was z.B. die familiäre Beziehung angeht - nehme auch ich bewusster mit.
Eine gute Zeit und freundliche Grüsse
Ru
Freitag, 11. Mai 2007
Ein Dankeschön an alle "Freiwilligen"

In meinem Leben ist die Jugendarbeit sehr zentral. Seit ich 8 Jahre alt bin, bin ich im Blauring dabei, zuerst als Mitglied, dann als Leiterin, Scharleiterin, Lagerleiterin und nun als Coach und Ausbilderin des Kantons.
Vielen Politikern, gerade in unserer Stadt Wil, ist es meist gar nicht bewusst, was eigentlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geleistet wird, dass jährlich ein Sommerlager für über 100 Knaben der Jungwacht und gut 70 Mädchen des Blauring Wil stattfinden kann.
Ich möchte das nun beispielhaft aufzeigen.
Zielzustand: Sommerlager des Blauring Wil in den ersten beiden Ferienwochen in einem Haus.
Meistens ist ein Lager dieser Art sehr teuer. Der finanzielle Aufwand geht schon über die 10’000er Grenze, da die Häuser nicht gerade billig sind für so viele Personen. Die katholische Kirche unterstützt Blauring und Jungwacht vielerorts, aber leider nicht mehr überall. Da die Jugendorganisation allen Kindern eine Lagerteilnahme ermöglichen möchte, ist der Beitrag der Eltern sehr tief.
Somit bleibt da nur noch die Anmeldung des Lagers unter J&S, welche jedes Kind im J&S-Alter (10-20) mit einem Beitrag pro Tag unterstützt.
Um aber den Bestimmungen gerecht zu werden, müssen die Leiterinnen Einiges erfüllen.
· Es braucht den Schar- und Lagerleiterkus (J&S 2), wenn man ein Lager anmelden möchte. Eine Leiterin macht eine Woche lang diesen Kurs: Solche Kurse werden freiwillig von in der Region tätigen Ausbildern geleitet. Diese Ausbilder treffen sich gut ein halbes Jahr vor Kursbeginn und bereiten das Programm vor.
· Für weitere 12 Kinder braucht es mindestens eine Gruppenleiterin (GLK, J&S 1). Das heisst für 70 Kinder besuchen noch weitere 5 Leiterinnen einen einwöchigen Kurs, welcher auch wieder von jungen Erwachsenen frewillig und ohne Entschädigung durchgeführt wird.
Gut, dann hat man mal die Kurse. Nun wird ein halbes bis ¾ Jahre vor dem eigentlichen Lager die Lagerleitung bestimmt(Häuser gesucht hat man schon 2 Jahre vorher).
Nun beginnt die eigentliche Vorbereitung. Die Lagerleitung meldet das Lager gemeinsam mit dem J&S-Coach (ebenfalls freiwilliger Helfer) das Lager bei J&S an. Alle Leiterinnen müssen angegeben werden und das J&S-Amt prüft dann, ob das Lager so durchgeführt werden kann.
Im Verlaufe der Vorbereitung arbeiten gut 20 Jugendliche mit, um
· das Programm aufzustellen
· Sponsoren zu suchen
· Küche zu suchen (auch diese kommen freiwillig)
· Material zu bestellen (wird beim Militär bestellt)
· Landkarten zu bestellen (bei der Landestopographie Schweiz)
· einen Elternabend zu gestalten
· …
Es gäbe noch einige Vernetzungen in diesem Geflecht, die ich jetzt nicht mehr genauer erläutern möchte.
Mir ist vor allem wichtig aufzuzeigen, wie viel eigentlich überall auch freiwillig gemacht wird und oftmals nicht einmal ein Dankeschön dafür zu erwarten ist.
Genau das finde ich äusserst bedenklich, wenn man beachtet, dass unser Sozialstaat ohne all diese freiwilligen Helfer nicht bestehen könnte.
Ich habe hier unser Gruppenblogthema nicht beachtet, weil mir jetzt dieser Aspekt einfach wichtiger war.
Vielen Politikern, gerade in unserer Stadt Wil, ist es meist gar nicht bewusst, was eigentlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geleistet wird, dass jährlich ein Sommerlager für über 100 Knaben der Jungwacht und gut 70 Mädchen des Blauring Wil stattfinden kann.
Ich möchte das nun beispielhaft aufzeigen.
Zielzustand: Sommerlager des Blauring Wil in den ersten beiden Ferienwochen in einem Haus.
Meistens ist ein Lager dieser Art sehr teuer. Der finanzielle Aufwand geht schon über die 10’000er Grenze, da die Häuser nicht gerade billig sind für so viele Personen. Die katholische Kirche unterstützt Blauring und Jungwacht vielerorts, aber leider nicht mehr überall. Da die Jugendorganisation allen Kindern eine Lagerteilnahme ermöglichen möchte, ist der Beitrag der Eltern sehr tief.
Somit bleibt da nur noch die Anmeldung des Lagers unter J&S, welche jedes Kind im J&S-Alter (10-20) mit einem Beitrag pro Tag unterstützt.
Um aber den Bestimmungen gerecht zu werden, müssen die Leiterinnen Einiges erfüllen.
· Es braucht den Schar- und Lagerleiterkus (J&S 2), wenn man ein Lager anmelden möchte. Eine Leiterin macht eine Woche lang diesen Kurs: Solche Kurse werden freiwillig von in der Region tätigen Ausbildern geleitet. Diese Ausbilder treffen sich gut ein halbes Jahr vor Kursbeginn und bereiten das Programm vor.
· Für weitere 12 Kinder braucht es mindestens eine Gruppenleiterin (GLK, J&S 1). Das heisst für 70 Kinder besuchen noch weitere 5 Leiterinnen einen einwöchigen Kurs, welcher auch wieder von jungen Erwachsenen frewillig und ohne Entschädigung durchgeführt wird.
Gut, dann hat man mal die Kurse. Nun wird ein halbes bis ¾ Jahre vor dem eigentlichen Lager die Lagerleitung bestimmt(Häuser gesucht hat man schon 2 Jahre vorher).
Nun beginnt die eigentliche Vorbereitung. Die Lagerleitung meldet das Lager gemeinsam mit dem J&S-Coach (ebenfalls freiwilliger Helfer) das Lager bei J&S an. Alle Leiterinnen müssen angegeben werden und das J&S-Amt prüft dann, ob das Lager so durchgeführt werden kann.
Im Verlaufe der Vorbereitung arbeiten gut 20 Jugendliche mit, um
· das Programm aufzustellen
· Sponsoren zu suchen
· Küche zu suchen (auch diese kommen freiwillig)
· Material zu bestellen (wird beim Militär bestellt)
· Landkarten zu bestellen (bei der Landestopographie Schweiz)
· einen Elternabend zu gestalten
· …
Es gäbe noch einige Vernetzungen in diesem Geflecht, die ich jetzt nicht mehr genauer erläutern möchte.
Mir ist vor allem wichtig aufzuzeigen, wie viel eigentlich überall auch freiwillig gemacht wird und oftmals nicht einmal ein Dankeschön dafür zu erwarten ist.
Genau das finde ich äusserst bedenklich, wenn man beachtet, dass unser Sozialstaat ohne all diese freiwilligen Helfer nicht bestehen könnte.
Ich habe hier unser Gruppenblogthema nicht beachtet, weil mir jetzt dieser Aspekt einfach wichtiger war.
Mittwoch, 9. Mai 2007
Vernetzungen entdeckt!
Dieser Wochenimpuls fand ich sehr spannend zu bearbeiten. Es ist unglaublich, wie viele Menschen für einen einfachen Alltagsgegenstand von mir arbeiten. Ich nehme das Beispiel "20 Minuten". Jeden Morgen greife ich in den Zeitungskasten und nehme mir die Gratiszeitung. Jemand hatte frühmorgens einen riesigen Zeitungsstapel dort hineingehievt, zuvor brachte ein Fahrer die Zeitungsbündel dorthin. Der Fahrer holte die Zeitungen bei einer Druckerei ab, wo viele Personen damit beschäftigt waren, die Zeitungen zu ordnen. Vor der Druckerei befand sich meine 20Minuten in der Redaktion, wo viele Ressorts den Auftrag hatte, einigermassen interessante Berichte zu erstatten. Die Berichte konnten nur nach mühevollen Recherchen geschrieben werden und mussten danach zum Layouter, damit dieser das äussere Bild der Zeitung kontrollieren und gestalten konnte.
Diese Unzahl an Arbeitern waren also an meinem Handgriff zur Gratiszeitung beteiligt. Ein anderes Beispiel ist mein Handballtraining. Ich profitiere dort, indem ich neue Taktiken und Techniken erlerne, Kondition und Kraft aufbaue. Damit ich trainieren kann, brauche ich ein Team und einen Trainer. Dieses Team ist durch viel Mund zu Mund Propaganda entstanden. Es wurde ja kein Inserat aufgeschaltet à la: "Leute gesucht!" Nein, durch die Jahre ist dieses 16köpfige Team entstanden. Des Weiteren benötige ich eine Turnhalle und Material. Dies wird mir von der Stadt Wil bereit gestellt. Der Hallenabwart sorgt für den einwandfreien Zustand aller Utensilien und die Putzfrauen schauen für eine einigermassen angenehme Sauberkeit.
Tja, wenn ich mir das so überlege, dann bin ich mir sehr sicher, dass sich kaum ein Mensch bewusst ist, wie viele Personen indirekt und direkt für einen arbeiten. Es ist ein riesiges System an Geben und Nehmen, an Abhängigkeit und Füreinanderdasein. Auf unser Blogthema bezogen, gilt das natürlich auch. Viele Konzerne mit unzähligen Mitarbeitern produzieren Sonnencrèmes, -hüte und -schirme. Vertriebe verkaufen diese und wir nutzen sie.
Ich denke, wenn man sich immer wieder bewusst macht, wie viel von einem einfachen Alltagsgegenstand abhängt, so kann man diesen intensiver geniessen. Ich werde mir vornehmen, morgen früh meine 20 Minuten etwas würdevoller zu lesen...
Carmen Merz, LG 04 A
Diese Unzahl an Arbeitern waren also an meinem Handgriff zur Gratiszeitung beteiligt. Ein anderes Beispiel ist mein Handballtraining. Ich profitiere dort, indem ich neue Taktiken und Techniken erlerne, Kondition und Kraft aufbaue. Damit ich trainieren kann, brauche ich ein Team und einen Trainer. Dieses Team ist durch viel Mund zu Mund Propaganda entstanden. Es wurde ja kein Inserat aufgeschaltet à la: "Leute gesucht!" Nein, durch die Jahre ist dieses 16köpfige Team entstanden. Des Weiteren benötige ich eine Turnhalle und Material. Dies wird mir von der Stadt Wil bereit gestellt. Der Hallenabwart sorgt für den einwandfreien Zustand aller Utensilien und die Putzfrauen schauen für eine einigermassen angenehme Sauberkeit.
Tja, wenn ich mir das so überlege, dann bin ich mir sehr sicher, dass sich kaum ein Mensch bewusst ist, wie viele Personen indirekt und direkt für einen arbeiten. Es ist ein riesiges System an Geben und Nehmen, an Abhängigkeit und Füreinanderdasein. Auf unser Blogthema bezogen, gilt das natürlich auch. Viele Konzerne mit unzähligen Mitarbeitern produzieren Sonnencrèmes, -hüte und -schirme. Vertriebe verkaufen diese und wir nutzen sie.
Ich denke, wenn man sich immer wieder bewusst macht, wie viel von einem einfachen Alltagsgegenstand abhängt, so kann man diesen intensiver geniessen. Ich werde mir vornehmen, morgen früh meine 20 Minuten etwas würdevoller zu lesen...
Carmen Merz, LG 04 A
Dienstag, 8. Mai 2007
Bio-Schokolade
Gestern habe ich mir Bio-Schokolade gekauft von Vivani. Sie war sehr gut und auch teuer, aber weil ich mich gesund fühlen wollte, hab ich eben diese gekauft. Nun habe ich auf der Homepage nachgelesen, was für eine gute Tat ich damit vollbracht habe. Natürlich wurden alle Elemente der Schokolade biologisch angebaut und weder die Menschen noch die Natur kommt zu Schaden. Also das ist eigentlich super! Trotzdem hat es mich interessiert, wie viele Menschen nötig sind, bis die Schokolade nun fertig gepackt im Laden liegt, deshalb versuche ich diese Schritte aufzuzeigen.
- Die Kakaopflanze muss angepflanzt werden, oft in Südamerika
- Die Kakaofrüchte müssen geerntet werden
- Dann transportiert um sie zu trocknen
- Die Früchte werden getrocknet
- Die Kakaobohnen werden nach Grösse sortiert
- Verpackt in Jutesäcken werden sie dorthin transportiert, wo sie weiterverarbeitet werden
- In der Fabrik werden sie maschinell gereinigt
- Die Bohnen werden geröstet
- Die Schalen der Kakaobohnen werden mit Hilfe einer Maschine entfernt
- Die Bohnen werden conchiert
- Flüssige Schokolade wird in die Form gegossen
- Schokolade verpacken
- Transport in die Läden oder zuerst an Grossverteiler
Es sind also sicher 13 Schritte notwendig, bis die Schokolade im Laden ist, wo wir sie kaufen und nach Hause tragen oder schon auf dem Weg nach Hause essen. Auch wenn ein grosser Teil der Verarbeitung maschinell betrieben wird, sind mindestens 13 Menschen mit meiner Schokolade in Berührung gekommen, wahnsinnig nicht! Es ist aber immer noch gut zu wissen, dass wenigstens die Arbeiter die an dieser Schokolade mitgearbeitet haben immerhin fair behandelt werden...
(Der Link zu Sonnenschutz ist nun leider wirklich nicht machbar... Vielleicht braucht es ähnlich viele Schritte bis die Sonnencreme in den Läden ist...)
Selina Weber LGA04
Freitag, 4. Mai 2007
Wochenimpuls 3
Achte auf deine Umwelt
Mir ist aufgefallen, dass ich sehr auf das Stichwort „Nachhaltige Entwicklung“ achte. In allen möglichen Situationen erinnere ich auch mal meine Mitmenschen daran und sage oft:
„Bedenke: Nachhaltige Entwicklung!“
Da ich aber eigentlich nicht damit provozieren möchte, muss ich wohl wieder damit aufhören, denn wie auch in anderen Bereichen des Lebens, geht es nicht, anderen einfach etwas eintrichtern zu wollen; die Menschen müssen es selber merken. Aber vielleicht rege ich die eine oder den anderen auch mit meinen Inputs zum Nachdenken an.
Gerade gestern habe ich in der Zeitung „20 Minuten“ einen kleinen Bericht gefunden, dass Nachhaltige Projekte gesucht werden im Rahmen des Jugendwettbewerbs zum Thema „Zukunft schaffen“, welcher von der Bodenseeagenda 21 ausgeschrieben worden ist. Gesucht werden innovative Projekte zu Problemstellungen den Bereichen Umweltschutz, Energie, Verkehr, Sozialkapital und Integration. Die Teilnehmer dürfen das 18.te Altersjahr nicht überschritten haben.
Hier sind doch auch wir als Lehrerinnen und Lehrer wieder gefordert. Die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Wettbewerb teilnehmen möchten, müssen schon mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“ in Berührung gekommen sein. Und wie wir wissen, alles was schon früh, auch in der Primarschule, angesprochen wird, bleibt später besser erhalten.
Ein anderer Punkt ist der neuste Klimabericht in Bangkok: Ich habe immer gemeint, der Klimawandel kann nicht aufgehalten werden. Nun steht da aber, dass wenn man schnell handle, alles noch gerettet werden kann. Also ist jetzt wirklich jede und jeder von uns angesprochen. Globales Denken ist gefordert!!
Ich habe ein gutes Zitat dazu gefunden:
Damit sind alle angesprochen, vor allem aber die, die eine Weltmacht regieren.
Zum Thema Sonnenschutz: Ich war leider nicht so achtsam wie in anderen Bereichen, denn ich habe mich am Dienstagnachmittag ziemlich verbrannt und nachher fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich total unachtsam mit mir umgehe im Moment…scheint wohl an den äusseren und inneren Lebensumständen zu liegen :D
(N.L. LG04A
Mir ist aufgefallen, dass ich sehr auf das Stichwort „Nachhaltige Entwicklung“ achte. In allen möglichen Situationen erinnere ich auch mal meine Mitmenschen daran und sage oft:
„Bedenke: Nachhaltige Entwicklung!“
Da ich aber eigentlich nicht damit provozieren möchte, muss ich wohl wieder damit aufhören, denn wie auch in anderen Bereichen des Lebens, geht es nicht, anderen einfach etwas eintrichtern zu wollen; die Menschen müssen es selber merken. Aber vielleicht rege ich die eine oder den anderen auch mit meinen Inputs zum Nachdenken an.
Gerade gestern habe ich in der Zeitung „20 Minuten“ einen kleinen Bericht gefunden, dass Nachhaltige Projekte gesucht werden im Rahmen des Jugendwettbewerbs zum Thema „Zukunft schaffen“, welcher von der Bodenseeagenda 21 ausgeschrieben worden ist. Gesucht werden innovative Projekte zu Problemstellungen den Bereichen Umweltschutz, Energie, Verkehr, Sozialkapital und Integration. Die Teilnehmer dürfen das 18.te Altersjahr nicht überschritten haben.
Hier sind doch auch wir als Lehrerinnen und Lehrer wieder gefordert. Die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Wettbewerb teilnehmen möchten, müssen schon mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“ in Berührung gekommen sein. Und wie wir wissen, alles was schon früh, auch in der Primarschule, angesprochen wird, bleibt später besser erhalten.
Ein anderer Punkt ist der neuste Klimabericht in Bangkok: Ich habe immer gemeint, der Klimawandel kann nicht aufgehalten werden. Nun steht da aber, dass wenn man schnell handle, alles noch gerettet werden kann. Also ist jetzt wirklich jede und jeder von uns angesprochen. Globales Denken ist gefordert!!
Ich habe ein gutes Zitat dazu gefunden:
„Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten.“ (Paul Claudel).
Damit sind alle angesprochen, vor allem aber die, die eine Weltmacht regieren.
Zum Thema Sonnenschutz: Ich war leider nicht so achtsam wie in anderen Bereichen, denn ich habe mich am Dienstagnachmittag ziemlich verbrannt und nachher fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich total unachtsam mit mir umgehe im Moment…scheint wohl an den äusseren und inneren Lebensumständen zu liegen :D
(N.L. LG04A
Donnerstag, 3. Mai 2007
Nur so als Input, heute auf 20min.ch
T-Shirt und Sonnencreme schützen zu wenig vor Hautkrebs
Der Schutz der Haut vor Hautkrebs auslösenden UV-Strahlen der Sonne ist komplizierter als bisher angenommen, wie ein Forscherteam des Zürcher Triemlispitals festgestellt hat. Das Tragen von locker gewebter Baumwoll- oder Leinenkleidung biete keinen genügenden Schutz, heisst es in der Studie, die am Donnerstag in der Online-Ausgabe der Medizinerzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht wurde. Effektiver seien dichter gewebte Kleidung aus Jeans-Stoff, Wolle und Polyester oder auch nach dem Waschen eingelaufene Kleider. Sonnencremes werden der Studie zufolge von den meisten Menschen falsch eingesetzt - sie tragen zu wenig auf und reiben sich zu selten neu ein. Auch die Frage, ob die Cremes das Risiko einer Hautkrebserkrankung verringern helfen, sei nicht geklärt, bemängeln die Autoren der Studie, für die Sonnenschutz-Massnahmen weltweit analysiert wurden. Erwiesen sei allerdings, dass keine Creme geeignet sei, ein Sonnenbad unbegrenzt auszudehnen. Der beste Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung sei neben dicker Kleidung, die Sonne zu meiden, schreiben die Experten.
Der Schutz der Haut vor Hautkrebs auslösenden UV-Strahlen der Sonne ist komplizierter als bisher angenommen, wie ein Forscherteam des Zürcher Triemlispitals festgestellt hat. Das Tragen von locker gewebter Baumwoll- oder Leinenkleidung biete keinen genügenden Schutz, heisst es in der Studie, die am Donnerstag in der Online-Ausgabe der Medizinerzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht wurde. Effektiver seien dichter gewebte Kleidung aus Jeans-Stoff, Wolle und Polyester oder auch nach dem Waschen eingelaufene Kleider. Sonnencremes werden der Studie zufolge von den meisten Menschen falsch eingesetzt - sie tragen zu wenig auf und reiben sich zu selten neu ein. Auch die Frage, ob die Cremes das Risiko einer Hautkrebserkrankung verringern helfen, sei nicht geklärt, bemängeln die Autoren der Studie, für die Sonnenschutz-Massnahmen weltweit analysiert wurden. Erwiesen sei allerdings, dass keine Creme geeignet sei, ein Sonnenbad unbegrenzt auszudehnen. Der beste Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung sei neben dicker Kleidung, die Sonne zu meiden, schreiben die Experten.
Achtsame Wahrnehmung
Passend zu unserem Blog-Thema habe ich den Post-it-Zettel am Spiegel aufgehängt. Dort erinnerte er mich morgens daran, mich vor der Sonne zu schützen. Tatsächlich habe ich mich jeden Morgen mit Sonnencrème eingeschmiert. Leider war diese Massnahme gerade die letzten Tage nicht unbedingt notwendig. Daher begann ich mich zu fragen, ob auch hier zu viel ungut ist, d.h. ob mir regelmässiges Eincrèmen irgendwie schaden könnte. Ich habe keine stichhaltigen Argumente dagegen gefunden, als ich im Internet recherchierte. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man auch zu viel machen kann und die Haut so keinen Eigenschutz mehr hat. Einen weiteren Zettel befestigte ich bei der Garderobe und dachte so stets daran, einen Hut aufzusetzen. Alles in allem ist das Experiment "Achtsam sein" bei mir gelungen.
Mich wunderts jedoch, wie man diese Achtsamkeit wirksam dosieren könnte. Es ist ja wirlich nicht notwendig, sich auch bei dickstem Nebel und grossen Regentropfen mit Schutzfaktor 20 einzucrèmen. Auch der Sonnenhut würde dann eher gegen Nässe als gegen Sonne nützen. Daher versuche ich nun, die Sonnencrème stets neben meiner normalen Crème zu deponieren. So denke ich hoffentlich an sonnigen Tagen daran, nach der passenden Tube zu greifen!
Zudem achtete ich während der Woche auf das Verhalten anderer Menschen und mir wurde bewusst, wie wenig wir unsere Köpfe schützen. Geschockt hat mich das am Beispiel einer Mutter, die ihr Neugeborenes auf dem Arm hielt und in der prallen Sonne mit einer anderen Person plauderte. Das Kleine lag dort und war der Sonne richtig ausgesetzt. Ohne Hut und wahrscheinlich auch ohne Sonnenmilch lag es hilflos dort. Gerade bei Klein- und grösseren Kindern finde ich es enorm wichtig, dass ihre Haut geschützt wird. Sie besitzt noch keinen hohen Eigenschutz und muss daher vor Reizung bewahrt werden. Dies können wir als Lehrpersonen insofern umsetzen, indem wir uns mit unserer Klasse mindestens während der Mittagszeit im Schatten aufhalten und sie auf die Wirkung der Sonne aufmerksam machen.
Mich wunderts jedoch, wie man diese Achtsamkeit wirksam dosieren könnte. Es ist ja wirlich nicht notwendig, sich auch bei dickstem Nebel und grossen Regentropfen mit Schutzfaktor 20 einzucrèmen. Auch der Sonnenhut würde dann eher gegen Nässe als gegen Sonne nützen. Daher versuche ich nun, die Sonnencrème stets neben meiner normalen Crème zu deponieren. So denke ich hoffentlich an sonnigen Tagen daran, nach der passenden Tube zu greifen!
Zudem achtete ich während der Woche auf das Verhalten anderer Menschen und mir wurde bewusst, wie wenig wir unsere Köpfe schützen. Geschockt hat mich das am Beispiel einer Mutter, die ihr Neugeborenes auf dem Arm hielt und in der prallen Sonne mit einer anderen Person plauderte. Das Kleine lag dort und war der Sonne richtig ausgesetzt. Ohne Hut und wahrscheinlich auch ohne Sonnenmilch lag es hilflos dort. Gerade bei Klein- und grösseren Kindern finde ich es enorm wichtig, dass ihre Haut geschützt wird. Sie besitzt noch keinen hohen Eigenschutz und muss daher vor Reizung bewahrt werden. Dies können wir als Lehrpersonen insofern umsetzen, indem wir uns mit unserer Klasse mindestens während der Mittagszeit im Schatten aufhalten und sie auf die Wirkung der Sonne aufmerksam machen.
Achtsamkeit in meinem Leben
Ich habe den Post-it-Zettel an den Kühlschrank gehängt, weil ich dort häufig anzutreffen bin. Anfänglich hat mich der Zettel mehr beeindruckt, irgendwann hab ich mich an ihn gewöhnt und ihn kaum noch wahrgenommen.
Da der Zettel in der Küche deponiert ist, habe ich mal meinen Kühlschrank angeschaut und mir überlegt, kaufe ich achtsam ein? Es sind einige Bioprodukte zu finden, sonst vieles was ich gerne habe oder einfach so mal gekauft habe. Ich würde nicht sagen, dass es im Kühlschrank vor sich hin gammelt, aber ob alles nötig ist, das weiss ich nicht. Diese Woche musste ich Erdbeeren wegwerfen, weil ich sie einfach vergessen habe und sie langsam unappetitlich wurden. Ich liebe Erdbeeren, wie mir das passieren konnte? Ich denke ich hab einfach zu wenig studiert beim Einkaufen und zu viel impulsiv gekauft und beim Essen nicht darauf geachtet, was wohl schlecht werden könnte. Deshalb habe ich mir vorgenommen in diesem Bereich etwas achtsamer zu sein.
Sonst habe ich unseren Garten achtsam betrachtet, all diese verschiedenen Blumen und Sträucher, die liebevoll in Kugeln geschnitten sind, die Grillen die ständig zirpen und der Igel, der Löcher in unseren Garten gräbt, all dass verdient meine Achtsamkeit, weil es ist schön, gepflegt und muntert einem auf, wenn es gerade nicht so rosig läuft.
Achtsam muss ich auch mit meiner Familie und meinen Mitmenschen umgehen, ich schätze mich sehr glücklich, dass sie für mich da sind und ich auf sie zählen kann. Deshalb muss ich unserer Beziehung Sorge tragen, damit es weiterhin so funktioniert.
Achtsamkeit und Sonnenschutz, ist einfach. Ich achte auf meinen Körper, also achte ich auch darauf, dass ich ihn vor der Sonne richtig schütze. Denn Achtsamkeit zahlt sich irgendwann aus.
Selina Weber LGA04
Da der Zettel in der Küche deponiert ist, habe ich mal meinen Kühlschrank angeschaut und mir überlegt, kaufe ich achtsam ein? Es sind einige Bioprodukte zu finden, sonst vieles was ich gerne habe oder einfach so mal gekauft habe. Ich würde nicht sagen, dass es im Kühlschrank vor sich hin gammelt, aber ob alles nötig ist, das weiss ich nicht. Diese Woche musste ich Erdbeeren wegwerfen, weil ich sie einfach vergessen habe und sie langsam unappetitlich wurden. Ich liebe Erdbeeren, wie mir das passieren konnte? Ich denke ich hab einfach zu wenig studiert beim Einkaufen und zu viel impulsiv gekauft und beim Essen nicht darauf geachtet, was wohl schlecht werden könnte. Deshalb habe ich mir vorgenommen in diesem Bereich etwas achtsamer zu sein.
Sonst habe ich unseren Garten achtsam betrachtet, all diese verschiedenen Blumen und Sträucher, die liebevoll in Kugeln geschnitten sind, die Grillen die ständig zirpen und der Igel, der Löcher in unseren Garten gräbt, all dass verdient meine Achtsamkeit, weil es ist schön, gepflegt und muntert einem auf, wenn es gerade nicht so rosig läuft.
Achtsam muss ich auch mit meiner Familie und meinen Mitmenschen umgehen, ich schätze mich sehr glücklich, dass sie für mich da sind und ich auf sie zählen kann. Deshalb muss ich unserer Beziehung Sorge tragen, damit es weiterhin so funktioniert.
Achtsamkeit und Sonnenschutz, ist einfach. Ich achte auf meinen Körper, also achte ich auch darauf, dass ich ihn vor der Sonne richtig schütze. Denn Achtsamkeit zahlt sich irgendwann aus.
Selina Weber LGA04
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