T-Shirt und Sonnencreme schützen zu wenig vor Hautkrebs
Der Schutz der Haut vor Hautkrebs auslösenden UV-Strahlen der Sonne ist komplizierter als bisher angenommen, wie ein Forscherteam des Zürcher Triemlispitals festgestellt hat. Das Tragen von locker gewebter Baumwoll- oder Leinenkleidung biete keinen genügenden Schutz, heisst es in der Studie, die am Donnerstag in der Online-Ausgabe der Medizinerzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht wurde. Effektiver seien dichter gewebte Kleidung aus Jeans-Stoff, Wolle und Polyester oder auch nach dem Waschen eingelaufene Kleider. Sonnencremes werden der Studie zufolge von den meisten Menschen falsch eingesetzt - sie tragen zu wenig auf und reiben sich zu selten neu ein. Auch die Frage, ob die Cremes das Risiko einer Hautkrebserkrankung verringern helfen, sei nicht geklärt, bemängeln die Autoren der Studie, für die Sonnenschutz-Massnahmen weltweit analysiert wurden. Erwiesen sei allerdings, dass keine Creme geeignet sei, ein Sonnenbad unbegrenzt auszudehnen. Der beste Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung sei neben dicker Kleidung, die Sonne zu meiden, schreiben die Experten.
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