Montag, 21. Mai 2007

MILCH

Wir haben uns für dieses Thema entschieden, weil wir alle täglich mit Milch in Kontakt kommen, als heisse Schoggi, im Kaffee, für Cornflakes,… Zudem ist es auch für die Kinder lebensnah und es ist ein Produkt, dass sie alle kennen und konsumieren.

Unterschiede vom BNE und herkömmlichen M&U Unterricht:
Von den Kindern wird ein hohes Mass von Selbstständigkeit erwartet. Sie müssen selbst bestimmt und eigenaktiv arbeiten und sind zudem befähigt eigene Entscheidungen zu treffen. Beispiel: Die Kinder bestimmen aus eigener Sicht die beste Milchsorte. Vor und Nachteile werden selbstständig und kritisch betrachtet. Im Gegensatz zum herkömmlichen M&U Unterricht haben die Kinder Gelegenheit Erfahrungen darzustellen und Hypothesen zu bilden. Zudem werden die Lernenden zum handeln angehalten, in dem sie Milchprodukte herstellen. Der Unterricht ist projektartig, das heisst es wird in Gruppen gearbeitet.

Teilkompetenzen in dieser Unterrichtseinheit:
- Sie können vor- und Nachteile der Idee der Nachhaltigkeit sowie mindestens einer weiteren Vorstellung über die anzustrebenden Entwicklung der Gesellschaft diskutieren. (a.2)
- Sie können zwischen Entwicklungen auf der lokalen Ebene, auf der nationalen Ebene und auf der globalen Ebene unterscheiden und erkennen die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen diesen Ebenen. (a.5)
- Sie können, bezogen auf den Kontext der Nachhaltigkeit. Vor- und Nachteile sowie Reichweite von partizipativ getroffenen Entscheidungen diskutieren. (g.1)
- Sie können Informationen aus unterschiedlichen Fachgebieten strukturieren und zusammenführen und sind bereit, ihre Entscheidungen darauf abzustützen. ( e.6)
- Sie sind bereit, Zukunftsentwürfe anderer nicht als illusorisch abzuwerten, sondern aufzunehmen und in einer gemeinsamen Diskussion weiterzuentwickeln. (f.4)
- Sie erkennen, dass Fragen im Zusammenhang mit Nachhaltiger Entwicklung komplex sind und mit Wertentscheidungen einhergehen. (c.1)

Didaktisches Prinzip:
- Handlungs- und Reflexionsorientierung: Sie haben selber Milchprodukte hergestellt. Sie haben die Gelegenheit Erfahrungen darzustellen und Hypothesen zu bilden. Dazu werden Diskussionsrunden gemacht.
- Entdeckendes Lernen: Gemeinsam am Thema arbeiten (Werkstattunterricht) und sich in Einzelarbeit mit Fragen beschäftigen und in Büchern/Medien nach Antworten suchen.
- Partizipationsorientierung: Sie arbeiten in der Klasse an gewissen Themen, aber die Kinder können sich auch individuell in ein Teilgebiet vertiefen.
- Zugänglichkeit: Durch Verarbeiten, die Geschichte, das Selbermachen von Milchprodukten und durch den Konsum von Milch.


Weiterentwicklung der Unterrichtseinheit:
Die Kinder könnten lernen wie sie direkten Zugang zu Milch bekommen, dies hätte zur Folge dass Ressourcen gespart werden könnten (Zwischenhändler, Verpackungen, Verarbeitung der Milch). Das hätte zur Folge, dass die Lernenden wüssten, wo sie Milch direkt ab dem Bauernhof beziehen könnten. Dies würde auch das didaktische Prinzip der Visionsorientierung mit einbeziehen. Zudem ist wissenschaftlich bewiesen, dass unbehandelte Milch für Kinder besser ist.

Vernetztes Lernen: In welche Verbindung könnte man die Milch auch noch zu setzen bezüglich Lebensmittel? Wieso kaufen wir Produkte über Zwischenhändler (Migros, Coop) ein, wenn wir diese auch direkt beziehen könnten.


(Gruppe Ressourcen und Sonnenschutz)

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