Montag, 11. Juni 2007

Trotz Wasserknappheit tägliches Warmduschen?

Betroffenheit
Noch vor 50 Jahren konnten sich die Leute keine tägliche Dusche vorstellen – heute sind wir es gewohnt jeden Morgen eine warme Dusche zu geniessen. Obwohl wir wissen, dass dieses Verhalten sehr viel Strom und Wasser verbraucht, können wir diesem wunderbar erfrischenden Morgenritual nicht widerstehen. Wir verspüren eine innere Schizophrenie.






Analyse der Bedürfnisse
- sauber werden
- gut riechen
- Hygiene
- Körperpflege
- den Schlaf wegspülen
- Massage
- Lebensgefühl
- nächtliche Spuren wegwaschen
- für den Tag vorbereiten
- sich abkühlen (nach nächtlicher Hitze)
- sich aufwärmen
- in eine andere Welt eintauchen


Analyse der Handlungsbedingungen
- Die persönlichen finanziellen Mittel, erlauben ein grenzenloses Duschen (Finanzen)
- Die lokalen Wasservorräte erlauben dieses Verhalten (Ressourcen)
- In jeder Wohnung hat es mindestens eine Dusche / Badewanne (Infrastruktur)
- Häufiges Duschen gehört zur täglichen Körperpflege / -hygiene (Gesundheit)
- Tägliches Duschen fördert das Wohlbefinden (Persönlichkeit)
- Die Gesellschaft verlangt von uns täglich zu duschen, da es eine Normvorstellung ist. Wer diese nicht erfüllt wird schnell zum Randständigen.
- Durch die Werbung werden wir dazu angeregt, möglichst viele Duschmittel auszuprobieren (Konsum)


Fachliche Aufarbeitung
- Würden die Wasservorräte der Schweiz auf das Land gleichmässig verteilt, ergäbe dies einen Pegelstand von 6.35 m.
http://www.trinkwasser.ch/dt/frameset.htm?html/nachhaltigkeit/tw_wasserbilanz_01.htm~mainFrame
- Wasservorräte gehen weltweit zur Neige
http://www.nachrichten.ch/detail/256835.htm
- Trinkwasseraufbereitung - Die Bereitstellung von einwandfreiem Trinkwasser stellt eine zentrale globale Herausforderung dar.
http://www.prominent.ch/DesktopDefault.aspx/tabid-1841/227_read-3539/
- Fragen rund ums Thema Wasser
http://www.ewb.ch/ww/de/pub/produkte/wasser/h_ufige_fragen.cfm
- Wasserverbrauch im Haushalt
http://www.quarks.de/dyn/15866.phtml
- Für die tägliche Körperhygiene – Trinkwasser
http://www.trinkwasser.ch/dt/frameset.htm?html/trinkwasser/tw_hygiene_02.htm~mainFrame
- Trotz steigender Einwohnerzahl ist der Wasserverbrauch in der Schweiz rückläufig.
http://www.bafu.admin.ch/wassernutzung/02792/index.html?lang=de

Mögliches Umsetzungskonzept für den Unterricht
Zielstufe: Mittelstufe
Grobkonzept für eine Unterrichtsreihe:
- Jedes Kind führt über 2 Wochen ein Wassertagebuch (vor dem Thema)
- Erfahrungen werden ausgetauscht (wie oft duschen, Zähne putzen usw. / Wasserverbrauch pro Kopf wird berechnet und mit statistischen Zahlen vergleichen))
- Wasserkreislauf einführen (Verbindung Wasser – Strom aufzeigen à Warmwasser; Wasserscheide Schweiz erwähnen)

- Exkursion in die Kläranlage
- Problematik der Wasserknappheit weltweit aufzeigen
- Vergleich Schweiz mit anderen Ländern
- Lösungssuche: Wie können wir Wasser sparen (Interviews auf der Strasse, Internet- und Literaturrecherchen, …)
- Ausstellung für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern mit allen gewonnen Informationen: Plakate, Interviews, Tipps, Schülervorträge

Überprüfung des Umsetzungskonzeptes anhand der Qualitätsmerkmale
Fokus Kind
- Kindgemässheit / Lebensnähe: Durch den Einstieg in das Thema, knüpft die Lehrperson beim Vorwissen und der Erlebniswelt des Kindes an.
- Gegenwartsbezug und Zukunftsbedeutung: Wasser ist ein immer präsentes Thema und in der nachhaltigen Entwicklung ein zentraler Aspekt.

Fokus Sache
- Sachgemässheit: Wasserkreislauf und Fakten zum Pro-Kopf-Verbrauch der Schweizer
- Multiperspektivität: Gewinnung, Nutzung, Verbrauch des Wassers und Lösungsansätze für nachhaltiges Verhalten
- Vernetzung: Zusammenhänge zwischen Strom und Wasser und unserem Warmwasserkonsum
- Wert- und Sinnorientierung: Den Kindern soll bewusst werden wie wertvoll Wasser ist und der bewusste Umgang damit wird zum Thema.

Fokus Lernen
- Exemplarizität: Eindrucksvolle Beispiele mit dem Vergleich CH – andere Länder
- Problemorientierung: Das Problem der Wasserknappheit und des Pro-Kopf-Verbrauchs steht im Zentrum und es werden Lösungsvorschläge für den Umgang mit Wasser gesammelt
- Handlungsorientierung: Durch das Wassertagebuch und die Interviews setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema auseinander
- Originale Begegnung: Durch den Besuch in der Kläranlage erfahren die Kinder die Aufarbeitung des Trinkwassers
- Prozess- und Ergebnisorientierung: Das Ergebnis ist ein bewusster Umgang mit Wasser, das auch auf das Umfeld der Kinder abfärbt (Familie, Peers, …)

Samstag, 2. Juni 2007

Liebe Gruppe Sonnenschutz

Ich nehme zuerst Bezug zu Ihrem Auftrag vom 21. Mai. Meiner Meinung nach haben Sie gut verstanden, worum es bei BNE im Wesentlichen geht. Klar, übersichtlich und mittels Beispiele sind Ihre Überlegungen dargestellt. Bei Ihrer Idee der Weiterentwicklung könnte/sollte man die Eltern noch einbeziehen, weil diese ja noch die Einkäufer sind.


Der Herz-Artikel hat Sie anscheinend etwas herausgefordert - verschiedenartig. Jetzt kommt auch noch DER und fordert. Zwar hat er mit vielen Dingen recht, doch ist das alles noch zu bewältigen als einzelne Lehrperson?- Das höre ich heraus. Ich lese jedoch auch von konstruktiven Ansätzen und konkreten Vorschlägen z.B. zum Blogthema Sonnenschutz. Ja, genau. Auch mit jüngeren Kindern lässt sich hier ansetzen, beim Alltäglichen, Bekannten, beim Lebensumfeld. Die Sonne - ihr Licht - ihre Auswirkungen - unsere Haut - der Hautschutz beim Sonnenbaden usw. sind Themenaspekte, die das Interesse der Kinder treffen. Suchen Sie also nicht zu weit und im Team geht es auch.

PS. Versuchen Sie - trotz intensiver Studienzeit - bewusste, energieschöpfende Auszeiten in die Natur zu nehmen, wie beispielsweise über Pfingsten. Und: eincremen nicht vergessen.

Eine gute Zeit und herzliche Grüsse
Ru



Dienstag, 29. Mai 2007

Natur pur

Abgesehen davon, dass es seit Montag grauenhaftes Wetter ist und diese Umstände nicht dazu einladen, einige Stunden im Freien zu verbringen, war ich nicht gerade „natürlich“ am Pfingstwochenende: Samstag ging ich Töff fahren und Sonntag in einer verchlorten Badi schwimmen.

Mal abgesehen von diesem Wochenende darf ich von mir eigentlich behaupten, dass ich eher ein „Naturmensch“ bin und sie auch geniesse. So gehe ich mindestens einmal wöchentlich reiten (gibt’s eine schönere „natürliche“ Fortbewegungsart?), mehrmals streife ich mit meinem Hund stundenlang durch Feld und Wald und gehe so oft wie möglich klettern. Dabei möchte ich- wie Nicole - von einem Moment erzählen, in welchem mir die Kraft und Schönheit der Natur einmal mehr aufgefallen sind: Vor ca. 2 Wochen veranlasste ich mein Pferd in einen Fluss zu stehen um die Beine abzukühlen. Es trank ein wenig und stand dann ganz ruhig mit gespitzten Ohren da. Auf einmal blickte ich in die gleiche Richtung wie das Pferd und sah dort 4 Rehe, die friedlich auf der Waldlichtung direkt vor meiner Nase weideten. Dieser Moment war extrem eindrücklich: Unter mir das Pferd, welches mitten in einem Bach stand, vor mir eine Waldlichtung mit Rehen und hinten Bäume, durch deren Blätter die Sonne glitzerte.
Solche Momente möchte ich mir für immer einprägen. Sie machen alles wett und entschädigen mich für anstrengende Tage. Ich fühle mich dann auf wundersame und angenehme Weise klein und Teil dieses Systems (was ich als Privileg empfinde). Ich merke, welche Kraft und Energie ich aus der Natur schöpfen kann und darf und bin dankbar. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich den grössten Teil meiner Freizeit draussen verbringe und mich als naturverbundenen Menschen bezeichne.

Auf unser Gruppenthema schliessend, möchte ich hier noch die Wirkung der Sonne erläutern. Ähnlich wie Nicole fühle ich mich glücklich, wenn ich die Strahlen und Wärme der Sonne auf mir spüre. Besonders intensiv merke ich dies beim Snowboarden. Ich fahre extrem viel besser, wenn es schön Wetter ist (auch wenn man dann beim hinauflaufen mehr schwitzt…). Letzthin las ich, dass Sonne süchtig machen kann. So weit bin ich jedoch noch nicht, da ich überhaupt nicht gerne herumliege und „sünnele“. Trotzdem stehe ich leichter und beschwingter auf, wenn mir morgens die Sonne durchs Dachfenster entgegenlacht.
Carmen Merz, LG 04 A

Die Natur - mein Energielieferant


Über Pfingsten hatte ich leider keine Zeit mich in die Natur zu setzen und sie bewusst wahrzunehmen. Aber ich spüre, dass ich es dringend wieder einmal nötig hätte.
Natur bedeutet für mich: Energie tanken, Kraft schöpfen für schwierige Momente oder Abschnitte in meinem Leben.
In den Frühlingsferien leitete ich einen Ausbildungskurs von J&S und unser Kurshaus lag auf der Sonnenseite des Toggenburgs in Unterwasser, mit direktem Blick auf die verschneiten Churfirsten. Es war gerade die erste Woche der heissen Tage im April.
Ich hatte noch selten so Wetterglück in einem Kurs im Frühling und es war genial. Tagtäglich, früh am Morgen von der Sonne geweckt zu werden. Ich merke stark, wie mich die Sonne in meinem Wohlbefinden beeinflusst. Graue Regentage, so wie heute, finde ich schrecklich und dementsprechend gestaltet sich auch meine Laune nach dem Wetter. Ohne Sonnenstrahlen fühle ich mich deutlich weniger wach und fit.
Es gab einen Moment in diesem Kurs, es war gegen Abend, die Sonne ging langsam unter, da hockte ich mich etwas abseits vom Kurstrubel auf eine Wiese und betrachtete die Berge, bemerkte, wie viel Schnee doch schon geschmolzen war in kurzer Zeit. Wie ich schon mal beschrieben habe, lösen solche Momente eine unglaubliche Sehnsucht in mir aus. Meistens kommen mir auch traurige Begebenheiten meines Lebens in den Sinn und die Frage „Warum geschehen manchmal diese schwierigen Dinge?“ kommt meistens in mir hoch. Doch nicht Verzweiflung und Traurigkeit bleiben übrig, sondern die Weite, die Ferne (noch viel stärker, wenn ich auf den Ozean blicke) schenkt mir viel Ruhe und Kraft.
In diesem besagten Moment schenkten mir die paar Minuten Alleinsein mit Blick auf die Churfirsten viel Zuversicht und Energie, dass die Zukunft noch viel Schönes für mich parat haben wird. Diese positiven Gedanken fehlen mir ohne die Natur.
Nicole L., LG04A

Montag, 28. Mai 2007

AFFENBERG



Gestern bin ich mit Freunden nach Salem gefahren, wir wollten unsere Kindheitserinnerungen vom Affenberg auffrischen. Dort angekommen freuten wir uns ziemlich fest auf die Affen und nachdem wir den Eingang passiert haben, spazierten wir an einem See entlang, bis wir endlich beim Affengehege waren. Nach einer wahnsinnig interessanten Verhaltensinstruktion und einer handvoll Popcorn schlenderten wir den vorgegebenen Weg entlang und hielten nach den Affen Ausschau. Die Affen liessen sich füttern und die Menschen freuten sich darüber. So nach der Hälfte des Weges kamen wir an einen Ort, wo es besonders viele junge Affen hatte. Wir setzten und auf die Holzlatten, auf denen sonst die Affen sassen und schauten dem bunten Treiben zu. Die Barberaffen kletterten und trollten miteinander herum und die Unterhaltung war perfekt. Vor allem weil es immer wieder ob uns in den Bäumen krachte und ein Affe entweder schwungvoll herunterkam oder geräuschevoll hinauf kletterte. Also es war ein perfekter Moment zum einfach da sitzen und beobachten. Nicht nur die Affen, sondern auch all die Menschen schienen so glücklich zu sein und den Moment zu geniessen.

Zu unserem Bloggthema kann ich nur sagen, dass solche Flow-Erlebnisse besser im Schatten gelebt werden sollten, man will sich ja schliesslich nicht verbrennen…

Selina Weber LGA04

Donnerstag, 24. Mai 2007

Agenda 21 - Artikel

Ich fand es recht schwierig den Artikel von Otto Herz zu lesen, besser wäre es wohl so einen Vortrag auch direkt mitzuerleben.
Vor allem Mühe bereitet hat mir die Art wie seine Auffassung von der Agenda-Schule daherkommt:
„Wenn ich betone, dass jedes schulische Fach im traditionellen Fachunterricht des Einzellehrers oder der Einzellehrerin seinen thematischen Anker in Agenda-Themen finden kann, im traditionellen Fachunterricht des Einzellehrers und der Einzellehrerin, dann deshalb, weil es nur noch mit Ignoranz zu beschreiben ist, wenn nicht jede Lehrerin und jeder Lehrer tendenziell zum Agenda - Lehrer wird.“
Im Moment wird von uns Lehrpersonen viel gefordert: Wir sollen individualisierenden und differenzierten Unterricht gestalten, neue Lehr- und Lernformen einsetzen, in jedem Fach Expertin oder Experte sein und nun zusätzlich auch noch „Agenda – Lehrer“, wobei ich mich hier eigentlich gar nicht angesprochen fühle, da der Ausdruck nicht gendergerecht daherkommt.
Mir ist es vor allem wichtig im Fachbereich Mensch und Umwelt, Themen zu unterrichten, die multiperspektivisch und vernetzbar sind. Ich denke schon, dass ich somit die Agenda 21 berücksichtige.
Ich finde es grundsätzlich auch sinnvoll solche Themen im Team zu diskutieren und ich finde es sinnvoll solche Themenkisten zu erstellen. Aber als einzelne Lehrperson wird es da schwierig. Sehr gut finde ich die Idee der „Assembly“ oder des Projektunterrichtes, damit man sich wirklich in ein Thema vertiefen kann, im übrigen Unterricht wird es sonst sowieso nur angeschnitten.
Im Bereich Sonnenschutz sehe ich da grosse Möglichkeiten, man könnte z.B. eine Konferenz durchführen mit versch. Firmen, die Pro’s und Contra’s vertreten (Autoindustrie, Sonnencremehersteller, die „Grünen“ usw. )

(N.L. LG04A)

OTTO, HERZlichen Dank für die Anregungen!

Ich erachte die Ideen und Projekte, die im Artikel beschrieben sind, als sehr wertvoll und finde es toll, dass engagierte Lehrpersonen ihre Lernenden dazu bewegen, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Die Idee der Partnerschaft gefällt mir gut, erlebte ich doch selbst in meiner Schulzeit etwas ähnliches (wir hatten eine Partnerschule in Ecuador). Meiner Meinung nach behandelten wir es aber nicht differenziert genug; die Angelegenheit geriet in Vergessenheit.

Was mir aber beim Durchlesen des Artikels auffällt, ist die Schwierigkeit solche Projekte in einer ersten Klasse umzusetzen. Ich habe keinerlei Anregungen gefunden, wie ich nach den Sommerferien dieses komplexe und heikle Thema in der Klasse ansprechen könnte. Ich denke, ich werde daher eigene Ideen aushecken, denn mir ist es wichtig, dass auch die Kleinen ihre Umwelt differenziert betrachten und wertschätzen! Sei dies, indem ich ihnen und den Eltern erkläre, dass ein „Mami-Taxi“ bis vor die Schultore nicht unbedingt notwendig ist, oder dass ein Nachmittag im Freien sehr viel ergiebiger als vor der Spielkonsole ist.

Daher eignet sich unser Blogthema gut für die Behandlung auch mit Erstklässlern. Kinder in jedem Alter spüren die Auswirkungen der Sonne: man schwitzt, wird rot, bekommt Kopfschmerzen. Mit einfachen Mitteln kann man die Kinder selbst entdecken und erfahren lassen, wie sie sich schützen können.

Agenda 21 und mein Unterricht


Bei vielen Passagen aus dem Text habe ich mir gedacht, doch das berücksichtige ich. Ich achte auf handlungsorientierten Unterricht, wechsle die Sozialformen ab, befürworte fächerübergreifenden Unterricht und finde es super, wenn die Lernenden ihr Wissen verknüpft und in ausserschulischen Lernorten aufbauen.

ABER, traue ich mir zu, all dass im Sommer umzusetzen? Gleich den innovativen, nachhaltigen, abwechslungsreichen, vernetzten, förderorientierten, individuell angepassten Unterricht zu planen, umzusetzen und zu reflektieren?

Mein Ziel ist es, dass ich in M&U ein Thema wähle, dass sich gut vernetzen lässt und viele Verbindungen mit der Welt der Kinder aufzeigt. Da wäre unser Thema noch passend. Sonnenschutz, da haben die Lernenden schon ein gewisses Vorwissen, immerhin müssen sie sich sicher auf mütterliches Geheiss eincremen, was ja immer sooo viel Spass macht. Sie werden vielleicht schon von steigenden Ozonwerten gehört haben. Wieso nicht dass miteinander verknüpfen? Aufzeigen was das Ozonloch mit Sonnenbrand zu tun hat? Zum Ozonloch gehören auch die Auslöser für dieses. Und wenn wir schon die Gründe hören, wieso nicht –exemplarisch- bei einer Autogarage vorbei gehen und nach Alternativen suchen für Autos? Natürlich können wir das Thema dann projektartig angehen, in frei gewählten Gruppen werden die Gründe für das Ozonloch erforscht und dann an einer Ausstellung präsentiert, die natürlich für die Öffentlichkeit auch zugängig ist….

Wenn ich meine Gedanken freien Lauf lasse, dann entwickelt sich da ein Netz an Möglichkeiten und Verbindungen, die doch sicher sehr spannend zu erarbeiten wären mit den Lernenden. Vielleicht muss ich mir also doch nicht so grosse Sorgen machen und alles kommt gut…

Selina Weber LGA04

Montag, 21. Mai 2007

MILCH

Wir haben uns für dieses Thema entschieden, weil wir alle täglich mit Milch in Kontakt kommen, als heisse Schoggi, im Kaffee, für Cornflakes,… Zudem ist es auch für die Kinder lebensnah und es ist ein Produkt, dass sie alle kennen und konsumieren.

Unterschiede vom BNE und herkömmlichen M&U Unterricht:
Von den Kindern wird ein hohes Mass von Selbstständigkeit erwartet. Sie müssen selbst bestimmt und eigenaktiv arbeiten und sind zudem befähigt eigene Entscheidungen zu treffen. Beispiel: Die Kinder bestimmen aus eigener Sicht die beste Milchsorte. Vor und Nachteile werden selbstständig und kritisch betrachtet. Im Gegensatz zum herkömmlichen M&U Unterricht haben die Kinder Gelegenheit Erfahrungen darzustellen und Hypothesen zu bilden. Zudem werden die Lernenden zum handeln angehalten, in dem sie Milchprodukte herstellen. Der Unterricht ist projektartig, das heisst es wird in Gruppen gearbeitet.

Teilkompetenzen in dieser Unterrichtseinheit:
- Sie können vor- und Nachteile der Idee der Nachhaltigkeit sowie mindestens einer weiteren Vorstellung über die anzustrebenden Entwicklung der Gesellschaft diskutieren. (a.2)
- Sie können zwischen Entwicklungen auf der lokalen Ebene, auf der nationalen Ebene und auf der globalen Ebene unterscheiden und erkennen die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen diesen Ebenen. (a.5)
- Sie können, bezogen auf den Kontext der Nachhaltigkeit. Vor- und Nachteile sowie Reichweite von partizipativ getroffenen Entscheidungen diskutieren. (g.1)
- Sie können Informationen aus unterschiedlichen Fachgebieten strukturieren und zusammenführen und sind bereit, ihre Entscheidungen darauf abzustützen. ( e.6)
- Sie sind bereit, Zukunftsentwürfe anderer nicht als illusorisch abzuwerten, sondern aufzunehmen und in einer gemeinsamen Diskussion weiterzuentwickeln. (f.4)
- Sie erkennen, dass Fragen im Zusammenhang mit Nachhaltiger Entwicklung komplex sind und mit Wertentscheidungen einhergehen. (c.1)

Didaktisches Prinzip:
- Handlungs- und Reflexionsorientierung: Sie haben selber Milchprodukte hergestellt. Sie haben die Gelegenheit Erfahrungen darzustellen und Hypothesen zu bilden. Dazu werden Diskussionsrunden gemacht.
- Entdeckendes Lernen: Gemeinsam am Thema arbeiten (Werkstattunterricht) und sich in Einzelarbeit mit Fragen beschäftigen und in Büchern/Medien nach Antworten suchen.
- Partizipationsorientierung: Sie arbeiten in der Klasse an gewissen Themen, aber die Kinder können sich auch individuell in ein Teilgebiet vertiefen.
- Zugänglichkeit: Durch Verarbeiten, die Geschichte, das Selbermachen von Milchprodukten und durch den Konsum von Milch.


Weiterentwicklung der Unterrichtseinheit:
Die Kinder könnten lernen wie sie direkten Zugang zu Milch bekommen, dies hätte zur Folge dass Ressourcen gespart werden könnten (Zwischenhändler, Verpackungen, Verarbeitung der Milch). Das hätte zur Folge, dass die Lernenden wüssten, wo sie Milch direkt ab dem Bauernhof beziehen könnten. Dies würde auch das didaktische Prinzip der Visionsorientierung mit einbeziehen. Zudem ist wissenschaftlich bewiesen, dass unbehandelte Milch für Kinder besser ist.

Vernetztes Lernen: In welche Verbindung könnte man die Milch auch noch zu setzen bezüglich Lebensmittel? Wieso kaufen wir Produkte über Zwischenhändler (Migros, Coop) ein, wenn wir diese auch direkt beziehen könnten.


(Gruppe Ressourcen und Sonnenschutz)

Donnerstag, 17. Mai 2007

Meine Motivation, nachhaltig zu handeln

Ich stelle mir vor, wie ich am Strand stehe und in die Weite des Ozeans hinausblicke. Es gibt für mich nichts Beruhigenderes und Schöneres als das Wasser, das Meer.
Genauso liebe ich es irgendwo auf der Spitze eines Berges zu stehen und ins Tal zu schauen.
In mir entsteht ein Gefühl der Freiheit, des Allein-Seins und in solchen Momenten – das muss ich ehrlich zugeben – denke ich überhaupt nicht an andere Menschen, auch nicht an die Zukunft und schon gar nicht an nachhaltiges Handeln.
Seit wir aber diese Posts schreiben in unserem Blog, grüble ich oft darüber nach und weiss eigentlich: So, wie wir Menschen mit der Natur umgehen, kann es nicht weitergehen.
Die Schönheit der Natur soll auch weiterhin erhalten bleiben und zwar für unsere Nachkommen. Ich finde da trägt jeder Einzelne Verantwortung.
Und doch kommt auch bei mir immer wieder die Bequemlichkeit ins Spiel.
Gerade am Dienstag hatte ich eine Sitzung bei einer Kollegin zu Hause und ich hätte mit dem Velo 15 Minuten Weg vor mir gehabt. Doch es regnete ziemlich stark und so war der Griff zum Autoschlüssel schnell getätigt.
Doch eigentlich: Bevor ich Auto fahren konnte, bin ich fast täglich mit dem Velo zu ihr nach Hause gefahren und es war kein Problem. Vielfach muss ich mich auch zwingen zu denken, was denn mir so eine Velofahrt bringen könnte, damit ich auch wirklich das Velo nehme. Velo fahren = Gratis Fitness.
Aber ist denn das nicht wieder viel zu egoistisch? Sollte ich nicht an die nachhaltige Zukunft denken?
Genau hier kommt das Problem der Menschheit: Haben wir keinen persönlichen Nutzen davon, dann wird es schwierig. Was uns nicht motiviert, nehmen wir auch nicht an die Hand.
Also, lassen wir uns motivieren!

Dienstag, 15. Mai 2007

Ich und meine Nachhaltigkeit

Wenn ich den Wochenimpuls lese, merke ich wie widersprüchlich ich bin. Eigentlich achte ich die Natur sehr und bin mir auch bewusst, was für katastrophale Folgen unser handeln haben kann. Andererseits ist es ab und zu doch einfach sehr bequem schnell ins Auto zu springen und mit dem Auto irgendwohin zu fahren. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass ich in einem Dorf aufgewachsen bin und das es für mich sehr umständlich ist, mit ÖV die Welt zu entdecken. Obwohl ich ja täglich mit dem Zug an die PHR komme und da ich nicht so oft ein Auto habe, bin ich auch an den Wochenenden ab und zu im Zug zu treffen.

Ansonsten denke ich, achte ich sicherlich auf die Natur und möchte sie auch so erhalten wie sie ist. Ich finde es enorm wichtig, sich in der Natur aufzuhalten und draussen zu sein. Wie wichtig auch für Kinder Erfahrungen in der Natur sind, merke ich wenn ich mit meinen Nichten zusammen sind. Für sie ist jeder Milan der über unser Haus kreist, die Ameisen auf dem Sitzplatz, die Vögel auf der Tanne, die Gänseblümchen in der Wiese etwas Neues, Spannendes und Interessantes. Ich möchte auch meinen Kindern und Grosskindern die Möglichkeit geben, all diese wunderschönen Dinge zu erleben und zu sehen.
Deshalb finde ich wird es an der Zeit, dass wir die Umwelt schützen, dass endlich Autos erfunden werden, die ohne Benzin fahren, dass die CO2 in der Luft allgemein vermindert wird. Was wiederum auch mit dem Ozonloch zusammenhängt, dass zu unserem Bloggthema passt. So können auch unsere Grosskindern die Sonne geniessen können.


Selina Weber LGA04

Alle wollen zurück zur Natur - nur nicht zu Fuss!

Diesen Spruch finde ich sehr passend zum Thema Nachhaltigkeit. Wie viele von uns gehen mit dem Auto zum Wald in der Nähe um dort spazieren oder joggen zu gehen?

Ich selbst bin, wenn ich das so behaupten darf, ein grosser Naturfreund. Meine Hobbies spielen sich vorwiegend in den Bergen ab. Dazu versuche ich möglichst umweltbewusst zu handeln. Ein Beispiel dazu: Letzten März plante ich, eine Woche auf die Lenzerheide zu gehen und an meiner Diplomarbeit zu schreiben. Natürlich in einträglicher Abwechslung mit Snowboarden. So stopfte ich also Laptop, Ordner, Bücher, Snowboardausrüstung, etc. in meinen Rucksack. Da sich bei all diesen Materialien ein bemerkenswertes Gewicht ansammelt, bot mir meine Mutter ihr Auto an. Natürlich geriet ich schwer in Versuchung und malte mir aus, wie angenehm dies sein würde. Auf meine Entscheidung bin ich heute noch stolz; ich nahm nämlich den Zug. Mit Sack und Pack durfte ich vier Mal umsteigen und mich über alle möglichen Personen aufregen. Trotzdem kam ich wohlbehalten an und verbrachte eine wunderschöne Woche in den Bergen.

Somit habe ich bereits das angesprochen, was mich und wahrscheinlich uns alle vom nachhaltigen Handeln abhält: die Bequemlichkeit! Wie angenehm ist es doch, unseren Alltag mit Maschine, Auto und Technik zu gestalten. Es braucht etwas Überwindung und auch Überzeugungskraft, sich und andere von diesem Komfort abzubringen. Es geht nämlich auch anders.

Auf unser Blogthema passt dies einmal mehr zum Thema Ozonloch. Wenn wir uns umweltbewusst und möglichst nachhaltig verhalten, so sollte es möglich sein, die Natur noch so zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben. Dazu braucht es lediglich Willen und das Bewusstsein des nachhaltigen Handelns!
Carmen Merz, LG 04 A

Sonntag, 13. Mai 2007

Liebe Sonnenschutz-Gruppe

Mit Interesse verfolge ich Ihre Beiträge. Nun melde ich mich auch einmal kurz zu Wort. Anfangs war es anscheinend schwieriger Ihr Thema mit den Wocheninputs zu verknüpfen. Mit der Zeit ist das besser gelungen. Einzelne Beiträge (Bio-Schokolade - Vernetzungen - Achtsamkeit) haben bei Mitstudierenden Reaktionen ausgelöst. Gut.

Mir gefallen auch offene Äusserungen - auch wenn sie vielleicht nicht so vorbildlich daher kommen (Bsp. Erdbeeren entsorgen,..). Sie lassen auf Mut und Einsicht schliessen. Selbsterkenntnis ist ja der erste Schritt zur Besserung, sagt man.

Den Hinweis auf Achtsamkeit - besonders was z.B. die familiäre Beziehung angeht - nehme auch ich bewusster mit.

Eine gute Zeit und freundliche Grüsse

Ru

Freitag, 11. Mai 2007

Ein Dankeschön an alle "Freiwilligen"


In meinem Leben ist die Jugendarbeit sehr zentral. Seit ich 8 Jahre alt bin, bin ich im Blauring dabei, zuerst als Mitglied, dann als Leiterin, Scharleiterin, Lagerleiterin und nun als Coach und Ausbilderin des Kantons.
Vielen Politikern, gerade in unserer Stadt Wil, ist es meist gar nicht bewusst, was eigentlich von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geleistet wird, dass jährlich ein Sommerlager für über 100 Knaben der Jungwacht und gut 70 Mädchen des Blauring Wil stattfinden kann.
Ich möchte das nun beispielhaft aufzeigen.
Zielzustand: Sommerlager des Blauring Wil in den ersten beiden Ferienwochen in einem Haus.
Meistens ist ein Lager dieser Art sehr teuer. Der finanzielle Aufwand geht schon über die 10’000er Grenze, da die Häuser nicht gerade billig sind für so viele Personen. Die katholische Kirche unterstützt Blauring und Jungwacht vielerorts, aber leider nicht mehr überall. Da die Jugendorganisation allen Kindern eine Lagerteilnahme ermöglichen möchte, ist der Beitrag der Eltern sehr tief.
Somit bleibt da nur noch die Anmeldung des Lagers unter J&S, welche jedes Kind im J&S-Alter (10-20) mit einem Beitrag pro Tag unterstützt.
Um aber den Bestimmungen gerecht zu werden, müssen die Leiterinnen Einiges erfüllen.
· Es braucht den Schar- und Lagerleiterkus (J&S 2), wenn man ein Lager anmelden möchte. Eine Leiterin macht eine Woche lang diesen Kurs: Solche Kurse werden freiwillig von in der Region tätigen Ausbildern geleitet. Diese Ausbilder treffen sich gut ein halbes Jahr vor Kursbeginn und bereiten das Programm vor.
· Für weitere 12 Kinder braucht es mindestens eine Gruppenleiterin (GLK, J&S 1). Das heisst für 70 Kinder besuchen noch weitere 5 Leiterinnen einen einwöchigen Kurs, welcher auch wieder von jungen Erwachsenen frewillig und ohne Entschädigung durchgeführt wird.

Gut, dann hat man mal die Kurse. Nun wird ein halbes bis ¾ Jahre vor dem eigentlichen Lager die Lagerleitung bestimmt(Häuser gesucht hat man schon 2 Jahre vorher).
Nun beginnt die eigentliche Vorbereitung. Die Lagerleitung meldet das Lager gemeinsam mit dem J&S-Coach (ebenfalls freiwilliger Helfer) das Lager bei J&S an. Alle Leiterinnen müssen angegeben werden und das J&S-Amt prüft dann, ob das Lager so durchgeführt werden kann.
Im Verlaufe der Vorbereitung arbeiten gut 20 Jugendliche mit, um
· das Programm aufzustellen
· Sponsoren zu suchen
· Küche zu suchen (auch diese kommen freiwillig)
· Material zu bestellen (wird beim Militär bestellt)
· Landkarten zu bestellen (bei der Landestopographie Schweiz)
· einen Elternabend zu gestalten
· …

Es gäbe noch einige Vernetzungen in diesem Geflecht, die ich jetzt nicht mehr genauer erläutern möchte.

Mir ist vor allem wichtig aufzuzeigen, wie viel eigentlich überall auch freiwillig gemacht wird und oftmals nicht einmal ein Dankeschön dafür zu erwarten ist.
Genau das finde ich äusserst bedenklich, wenn man beachtet, dass unser Sozialstaat ohne all diese freiwilligen Helfer nicht bestehen könnte.

Ich habe hier unser Gruppenblogthema nicht beachtet, weil mir jetzt dieser Aspekt einfach wichtiger war.

Mittwoch, 9. Mai 2007

Vernetzungen entdeckt!

Dieser Wochenimpuls fand ich sehr spannend zu bearbeiten. Es ist unglaublich, wie viele Menschen für einen einfachen Alltagsgegenstand von mir arbeiten. Ich nehme das Beispiel "20 Minuten". Jeden Morgen greife ich in den Zeitungskasten und nehme mir die Gratiszeitung. Jemand hatte frühmorgens einen riesigen Zeitungsstapel dort hineingehievt, zuvor brachte ein Fahrer die Zeitungsbündel dorthin. Der Fahrer holte die Zeitungen bei einer Druckerei ab, wo viele Personen damit beschäftigt waren, die Zeitungen zu ordnen. Vor der Druckerei befand sich meine 20Minuten in der Redaktion, wo viele Ressorts den Auftrag hatte, einigermassen interessante Berichte zu erstatten. Die Berichte konnten nur nach mühevollen Recherchen geschrieben werden und mussten danach zum Layouter, damit dieser das äussere Bild der Zeitung kontrollieren und gestalten konnte.

Diese Unzahl an Arbeitern waren also an meinem Handgriff zur Gratiszeitung beteiligt. Ein anderes Beispiel ist mein Handballtraining. Ich profitiere dort, indem ich neue Taktiken und Techniken erlerne, Kondition und Kraft aufbaue. Damit ich trainieren kann, brauche ich ein Team und einen Trainer. Dieses Team ist durch viel Mund zu Mund Propaganda entstanden. Es wurde ja kein Inserat aufgeschaltet à la: "Leute gesucht!" Nein, durch die Jahre ist dieses 16köpfige Team entstanden. Des Weiteren benötige ich eine Turnhalle und Material. Dies wird mir von der Stadt Wil bereit gestellt. Der Hallenabwart sorgt für den einwandfreien Zustand aller Utensilien und die Putzfrauen schauen für eine einigermassen angenehme Sauberkeit.

Tja, wenn ich mir das so überlege, dann bin ich mir sehr sicher, dass sich kaum ein Mensch bewusst ist, wie viele Personen indirekt und direkt für einen arbeiten. Es ist ein riesiges System an Geben und Nehmen, an Abhängigkeit und Füreinanderdasein. Auf unser Blogthema bezogen, gilt das natürlich auch. Viele Konzerne mit unzähligen Mitarbeitern produzieren Sonnencrèmes, -hüte und -schirme. Vertriebe verkaufen diese und wir nutzen sie.

Ich denke, wenn man sich immer wieder bewusst macht, wie viel von einem einfachen Alltagsgegenstand abhängt, so kann man diesen intensiver geniessen. Ich werde mir vornehmen, morgen früh meine 20 Minuten etwas würdevoller zu lesen...

Carmen Merz, LG 04 A

Dienstag, 8. Mai 2007

Bio-Schokolade

Gestern habe ich mir Bio-Schokolade gekauft von Vivani. Sie war sehr gut und auch teuer, aber weil ich mich gesund fühlen wollte, hab ich eben diese gekauft. Nun habe ich auf der Homepage nachgelesen, was für eine gute Tat ich damit vollbracht habe. Natürlich wurden alle Elemente der Schokolade biologisch angebaut und weder die Menschen noch die Natur kommt zu Schaden. Also das ist eigentlich super! Trotzdem hat es mich interessiert, wie viele Menschen nötig sind, bis die Schokolade nun fertig gepackt im Laden liegt, deshalb versuche ich diese Schritte aufzuzeigen.
  • Die Kakaopflanze muss angepflanzt werden, oft in Südamerika
  • Die Kakaofrüchte müssen geerntet werden
  • Dann transportiert um sie zu trocknen
  • Die Früchte werden getrocknet
  • Die Kakaobohnen werden nach Grösse sortiert
  • Verpackt in Jutesäcken werden sie dorthin transportiert, wo sie weiterverarbeitet werden
  • In der Fabrik werden sie maschinell gereinigt
  • Die Bohnen werden geröstet
  • Die Schalen der Kakaobohnen werden mit Hilfe einer Maschine entfernt
  • Die Bohnen werden conchiert
  • Flüssige Schokolade wird in die Form gegossen
  • Schokolade verpacken
  • Transport in die Läden oder zuerst an Grossverteiler

Es sind also sicher 13 Schritte notwendig, bis die Schokolade im Laden ist, wo wir sie kaufen und nach Hause tragen oder schon auf dem Weg nach Hause essen. Auch wenn ein grosser Teil der Verarbeitung maschinell betrieben wird, sind mindestens 13 Menschen mit meiner Schokolade in Berührung gekommen, wahnsinnig nicht! Es ist aber immer noch gut zu wissen, dass wenigstens die Arbeiter die an dieser Schokolade mitgearbeitet haben immerhin fair behandelt werden...

(Der Link zu Sonnenschutz ist nun leider wirklich nicht machbar... Vielleicht braucht es ähnlich viele Schritte bis die Sonnencreme in den Läden ist...)

Selina Weber LGA04

Freitag, 4. Mai 2007

Wochenimpuls 3

Achte auf deine Umwelt

Mir ist aufgefallen, dass ich sehr auf das Stichwort „Nachhaltige Entwicklung“ achte. In allen möglichen Situationen erinnere ich auch mal meine Mitmenschen daran und sage oft:
„Bedenke: Nachhaltige Entwicklung!“
Da ich aber eigentlich nicht damit provozieren möchte, muss ich wohl wieder damit aufhören, denn wie auch in anderen Bereichen des Lebens, geht es nicht, anderen einfach etwas eintrichtern zu wollen; die Menschen müssen es selber merken. Aber vielleicht rege ich die eine oder den anderen auch mit meinen Inputs zum Nachdenken an.

Gerade gestern habe ich in der Zeitung „20 Minuten“ einen kleinen Bericht gefunden, dass Nachhaltige Projekte gesucht werden im Rahmen des Jugendwettbewerbs zum Thema „Zukunft schaffen“, welcher von der Bodenseeagenda 21 ausgeschrieben worden ist. Gesucht werden innovative Projekte zu Problemstellungen den Bereichen Umweltschutz, Energie, Verkehr, Sozialkapital und Integration. Die Teilnehmer dürfen das 18.te Altersjahr nicht überschritten haben.
Hier sind doch auch wir als Lehrerinnen und Lehrer wieder gefordert. Die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Wettbewerb teilnehmen möchten, müssen schon mit dem Thema „Nachhaltige Entwicklung“ in Berührung gekommen sein. Und wie wir wissen, alles was schon früh, auch in der Primarschule, angesprochen wird, bleibt später besser erhalten.

Ein anderer Punkt ist der neuste Klimabericht in Bangkok: Ich habe immer gemeint, der Klimawandel kann nicht aufgehalten werden. Nun steht da aber, dass wenn man schnell handle, alles noch gerettet werden kann. Also ist jetzt wirklich jede und jeder von uns angesprochen. Globales Denken ist gefordert!!

Ich habe ein gutes Zitat dazu gefunden:

„Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten.“ (Paul Claudel).

Damit sind alle angesprochen, vor allem aber die, die eine Weltmacht regieren.

Zum Thema Sonnenschutz: Ich war leider nicht so achtsam wie in anderen Bereichen, denn ich habe mich am Dienstagnachmittag ziemlich verbrannt und nachher fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich total unachtsam mit mir umgehe im Moment…scheint wohl an den äusseren und inneren Lebensumständen zu liegen :D

(N.L. LG04A

Donnerstag, 3. Mai 2007

Nur so als Input, heute auf 20min.ch

T-Shirt und Sonnencreme schützen zu wenig vor Hautkrebs

Der Schutz der Haut vor Hautkrebs auslösenden UV-Strahlen der Sonne ist komplizierter als bisher angenommen, wie ein Forscherteam des Zürcher Triemlispitals festgestellt hat. Das Tragen von locker gewebter Baumwoll- oder Leinenkleidung biete keinen genügenden Schutz, heisst es in der Studie, die am Donnerstag in der Online-Ausgabe der Medizinerzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht wurde. Effektiver seien dichter gewebte Kleidung aus Jeans-Stoff, Wolle und Polyester oder auch nach dem Waschen eingelaufene Kleider. Sonnencremes werden der Studie zufolge von den meisten Menschen falsch eingesetzt - sie tragen zu wenig auf und reiben sich zu selten neu ein. Auch die Frage, ob die Cremes das Risiko einer Hautkrebserkrankung verringern helfen, sei nicht geklärt, bemängeln die Autoren der Studie, für die Sonnenschutz-Massnahmen weltweit analysiert wurden. Erwiesen sei allerdings, dass keine Creme geeignet sei, ein Sonnenbad unbegrenzt auszudehnen. Der beste Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung sei neben dicker Kleidung, die Sonne zu meiden, schreiben die Experten.

Achtsame Wahrnehmung

Passend zu unserem Blog-Thema habe ich den Post-it-Zettel am Spiegel aufgehängt. Dort erinnerte er mich morgens daran, mich vor der Sonne zu schützen. Tatsächlich habe ich mich jeden Morgen mit Sonnencrème eingeschmiert. Leider war diese Massnahme gerade die letzten Tage nicht unbedingt notwendig. Daher begann ich mich zu fragen, ob auch hier zu viel ungut ist, d.h. ob mir regelmässiges Eincrèmen irgendwie schaden könnte. Ich habe keine stichhaltigen Argumente dagegen gefunden, als ich im Internet recherchierte. Trotzdem bin ich der Meinung, dass man auch zu viel machen kann und die Haut so keinen Eigenschutz mehr hat. Einen weiteren Zettel befestigte ich bei der Garderobe und dachte so stets daran, einen Hut aufzusetzen. Alles in allem ist das Experiment "Achtsam sein" bei mir gelungen.

Mich wunderts jedoch, wie man diese Achtsamkeit wirksam dosieren könnte. Es ist ja wirlich nicht notwendig, sich auch bei dickstem Nebel und grossen Regentropfen mit Schutzfaktor 20 einzucrèmen. Auch der Sonnenhut würde dann eher gegen Nässe als gegen Sonne nützen. Daher versuche ich nun, die Sonnencrème stets neben meiner normalen Crème zu deponieren. So denke ich hoffentlich an sonnigen Tagen daran, nach der passenden Tube zu greifen!

Zudem achtete ich während der Woche auf das Verhalten anderer Menschen und mir wurde bewusst, wie wenig wir unsere Köpfe schützen. Geschockt hat mich das am Beispiel einer Mutter, die ihr Neugeborenes auf dem Arm hielt und in der prallen Sonne mit einer anderen Person plauderte. Das Kleine lag dort und war der Sonne richtig ausgesetzt. Ohne Hut und wahrscheinlich auch ohne Sonnenmilch lag es hilflos dort. Gerade bei Klein- und grösseren Kindern finde ich es enorm wichtig, dass ihre Haut geschützt wird. Sie besitzt noch keinen hohen Eigenschutz und muss daher vor Reizung bewahrt werden. Dies können wir als Lehrpersonen insofern umsetzen, indem wir uns mit unserer Klasse mindestens während der Mittagszeit im Schatten aufhalten und sie auf die Wirkung der Sonne aufmerksam machen.

Achtsamkeit in meinem Leben

Ich habe den Post-it-Zettel an den Kühlschrank gehängt, weil ich dort häufig anzutreffen bin. Anfänglich hat mich der Zettel mehr beeindruckt, irgendwann hab ich mich an ihn gewöhnt und ihn kaum noch wahrgenommen.
Da der Zettel in der Küche deponiert ist, habe ich mal meinen Kühlschrank angeschaut und mir überlegt, kaufe ich achtsam ein? Es sind einige Bioprodukte zu finden, sonst vieles was ich gerne habe oder einfach so mal gekauft habe. Ich würde nicht sagen, dass es im Kühlschrank vor sich hin gammelt, aber ob alles nötig ist, das weiss ich nicht. Diese Woche musste ich Erdbeeren wegwerfen, weil ich sie einfach vergessen habe und sie langsam unappetitlich wurden. Ich liebe Erdbeeren, wie mir das passieren konnte? Ich denke ich hab einfach zu wenig studiert beim Einkaufen und zu viel impulsiv gekauft und beim Essen nicht darauf geachtet, was wohl schlecht werden könnte. Deshalb habe ich mir vorgenommen in diesem Bereich etwas achtsamer zu sein.

Sonst habe ich unseren Garten achtsam betrachtet, all diese verschiedenen Blumen und Sträucher, die liebevoll in Kugeln geschnitten sind, die Grillen die ständig zirpen und der Igel, der Löcher in unseren Garten gräbt, all dass verdient meine Achtsamkeit, weil es ist schön, gepflegt und muntert einem auf, wenn es gerade nicht so rosig läuft.

Achtsam muss ich auch mit meiner Familie und meinen Mitmenschen umgehen, ich schätze mich sehr glücklich, dass sie für mich da sind und ich auf sie zählen kann. Deshalb muss ich unserer Beziehung Sorge tragen, damit es weiterhin so funktioniert.

Achtsamkeit und Sonnenschutz, ist einfach. Ich achte auf meinen Körper, also achte ich auch darauf, dass ich ihn vor der Sonne richtig schütze. Denn Achtsamkeit zahlt sich irgendwann aus.


Selina Weber LGA04

Sonntag, 29. April 2007

Medienpräsenz? Na ja...

Dieser Wochenimpuls bereitete mir insofern Mühe, als dass ich zwar keine Schwierigkeiten hatte, das Thema Nachhaltigkeit in den Medien zu finden, aber ich fand überhaupt keine Informationen bezüglich der Nachhaltigkeit zum Thema Sonnenschutz in meiner täglichen Literatur (20 Minuten, St.Galler Tagblatt, ab und zu Tagesschau bzw. 10 vor 10)! Dabei ist Sonnenschutz doch gerade dieser Tage sehr zentral. Wenn wir über zwei Wochen hochsommerliche Temperaturen geniessen und der Sonne frönen dürfen, so vergessen wir schnell, dass unsere blasse Winterhaut die Stärke der Sonnenstrahlen noch nicht gewöhnt ist. Was ich bei einem Selbsttest übrigens schmerzhaft erfahren musste... Aufrund dieses Erlebnisses fasse ich bei diesem Post das Thema Sonnenschutz so auf, dass es unser grösstes Organ und nicht etwa das Ozonloch betrifft.

So googelte ich also und fand einige interessante Artikel, die aber häufig nicht sehr aktuell sind. Oft fand sich das Thema Sonnenschutz sofort in Verbindung mit Hautkrebs (www.gesundheitsprechstunde.ch). Interessant erschien mir besonders ein Artikel über Prävention von Hautkrebs, was ich auch unter Nachhaltigkeit verstehe. Wie schütze ich meine Haut nachhaltig vor Hautkrebs? Das Gesundheit Sprechstunde Team meint dazu schlagwortartig:"Die Haut vergisst nichts!" (http://www.gesundheitsprechstunde.ch/index.cfm?id=3084) und gibt weitere praktische Ratschläge. Ich probiere wirklich, mir diese Tipps zu Herzen zu nehmen und empfehle sie natürlich auch weiter. Aber wie weit es dann mir der Umsetzung klappt, steht in den Sternen...äh Sonne!

Carmen Merz, LG 04 A

Mittwoch, 25. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in Autowerbungen?

Ich sitze nichts ahnend vor dem TV und was läuft: Natürlich Werbung, wie immer!
Gerade noch habe ich über den Wochenimpuls nachgedacht und wie schwierig ich diese Aufgabe wieder finde, da läuft eine Werbung von „Hyundai“:
Ein Auto wird vorgestellt, die übliche Werbung eben, wie sicher es ist, wie toll und ach wie angenehm zu fahren.

Erschreckt hat mich aber der Inhalt der Werbung: Da ist ein schönes männliches Wesen und möchte für sein Getränk Eis haben. Der Eisbehälter ist aber leer, da fährt er einfach mal rasch in die Berge und holt sich einen Eiszapfen.
Überlegt man sich dies von der ökologischen Seite her, ist das völliger Blödsinn. Da wird dem Zuschauer vorgespielt, dass man mal schnell so irgendwo hin fahren kann, um etwas zu holen. Was auf dem Weg aber alles an Abgasen freigesetzt wird, das überlegt sich dabei keiner.


Diese Werbung ist im Sinne der nachhaltigen Entwicklung also ziemlich daneben.
Da kommt mir auch noch in den Sinn, dass es doch tatsächlich Autobesitzer gibt, die wegen kleinen Vergünstigungen bei Benzin oder anderen Waren extra einige Kilometer weiter fahren, dass sie aber 1. dabei genau das ausgeben, was sie dann beim Einkauf sparen und 2. dazu noch die Umwelt verschmutzen, käme Ihnen nicht in den Sinn.

Auch wenn ich vielleicht jetzt etwas von der Fragestellung abweiche, hat mich doch interessiert, ob nur ich nicht viel über nachhaltige Entwicklung entdecke in den Medien oder ob das Problem allgemein besteht. I


ch muss zugeben, ich bin nicht gerade die, die den Wissenschaftsteil in Zeitungen sucht und liest, weil mir leider oftmals auch die Zeit dazu fehlt.
Ich habe aber im Internet eine spannende Seite zu meiner Frage gefunden:
http://www.nachhaltigkeit.at/reportagen.php3?id=21

Dr. Alfred Payrleitner spricht über die Thematik Nachhaltige Entwicklung in den Medien.
Hier ein paar Auszüge:


„Nun ist aber festzustellen, dass das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung noch kaum im gesellschaftspolitischen Diskurs verankert ist. Ganz im Gegenteil: die öffentliche Diskussion ist geprägt von fehlender Wahrnehmung nachhaltigkeitsrelevanter Aspekte in der Gesellschaft. Und das wiederum steht in unmittelbaren Zusammenhang mit einer nicht gut funktionierenden Kommunikation bzw. medialen Darstellung.“

„Die Komplexität des Themenbereiches nachhaltige Entwicklung erfordert eine inter- und transdisziplinäre Darstellung und Herangehensweise. Und genau deshalb können Zusammenhänge oder auch einzelne Themenbereiche schwer vermittelbar sein. Wenn die Auswirkungen von Handlungen von Einzelpersonen oder gesellschaftlichen Gruppen auch noch in zeitliche Dimensionen vorstößt, die vor allem künftige Generationen betrifft, oder weit entfernte geographische Räume, dann nimmt die Wahrnehmung darüber stark ab.“
„Dabei nehmen Medien eine sehr wichtige Rolle ein. Was im Alltag an Wissen über nachhaltige Entwicklung existiert, wird in erster Linie von den Medien vermittelt und wohl nur selten vom Konsumenten selbst produziert.Niklas Luhman, der Soziologe und Begründer der Systemtheorie geht dabei von folgender Hypothese aus: „Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“ (LUHMANN 1996).“

„Nachhaltigkeit ist ein politisches Leitbild geworden. Das ist beispielsweise an der Vielzahl an Nachhaltigkeitsstrategien – von der lokalen bis hin zur globalen Ebene – zur erkennen. Etwas polemischer formuliert: alle wollen nachhaltige Entwicklung, alle sprechen davon. Nur keiner weiß so recht, wie das geht. Und genau hier setzt die Rolle der Medien ein. Denn Medien, als Meinungsbildner und Meinungsmultiplikatoren, leisten einen wesentlichen Beitrag über das was innerhalb der/einer Gesellschaft/en auf welche Weise diskutiert wird. Der aktive Versuch den Themenkomplex nachhaltige Entwicklung in seiner medialen Präsenz zu pushen wird hier im Folgenden unter dem Begriff Lobbying geführt.“

Wer sich für für den Vortrag von Dr. Alfred Payrleitner interessiert, kann diesen im Internet unter angegebenem Link nachlesen.
Dr. Payrleitner zeigt übersichtlich die verschiedenen Aspekte der Medien im Thema Nachhaltige Entwicklung auf. Ein äusserst interessanter Beitrag.

Zu unserem Sonnenschutz-Thema fällt mir dazu ein, dass auch hier die Medien eine äusserst wichtige Rolle spielen; z.B. die Werbungen der Krebsliga versuchen immer wieder die Menschen aufzurütteln und etwas zu tun. Dies ist doch das gleiche wie bei den AIDS-Kampagnen. Läuft die Werbung über Sonnenschutz häufig, dann denkt man wieder daran, man merkt sich, dass man sich eincremen sollte. Sobald aber nichts mehr im Fernseher läuft, ist alles vergessen, man setzt sich an die Sonne und verbrennt sich ohne schlechtes Gewissen. Sind wir Menschen denn wirklich so beeinflussbar?


(Nicole Losurdo)

Dienstag, 24. April 2007

Nachhaltigkeit und Medien?

Ich habe zum Wochenthema das Internet durchforstet und habe viele spannende Informationen gefunden. Interessanterweise berichten viele Informationen zur Nachhaltigkeit und Medien, dass die Medien bitte über Nachhaltigkeit sprechen, damit die Zeitungsleser und Fernsehkonsumentinnen auch etwas darüber erfahren. Also Medien: Informiert über Nachhaltigkeit! Dazu habe ich auf der http://derstandard.at/?url=/?id=1928778 diese beiden tollen Zitate gefunden:
-Nachhaltige Entwicklung ist ein zutiefst gesellschaftspolitisches Thema. Daher ist eine öffentlich geführte Diskussion ein wichtiger Pfeiler, um die Debatte darüber lebendig, aktuell und auf breiter Basis weiterentwickeln zu können.
-Niklas Luhman, der Soziologe und Begründer der Systemtheorie geht dabei von folgender Hypothese aus: "Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien".


Also liebe Leute, was wir wissen, wissen wir über die Medien, aber was wissen wir genau? Wenn ich die Zeitungen anschaue, dann wird immer wieder von der Erderwärmung gesprochen und dass wir was tun sollen; die Politiker diskutieren es ja bereits... Oder die Überfischung der Meere, die Abholzung des Regendwaldes, der teilweise unnötige Transport von Gütern durch die halbe Welt oder auch Fettleibigkeit und natürlich der hohe Benzin-, Ölverbrauch. Viele Texte sind informativ, aber dann irgendwie doch zu wenig konkret, sie regen ein schnelles Nachdenken an, aber kein stundenlanges Studieren über brisante Themen, das finde ich sehr schade! Dabei geht es doch darum, dass wir unsere Volkswirtschaft so verändern, dass wir nicht die Ressourcen der zukünftigen Generationen plündern! Das heisst wir müssen aufpassen, dass die Ökosysteme im Gleichgewicht bleiben und nicht zerstört werden, also das magische Dreieck der Nachhaltigkeit muss berücksichtigt werden.


Zum Thema Sonnenschutz können im Sommer immer wieder Meldungen, Warnungen und Hinweise gelesen werden, dass wir uns eincremen und im Schatten liegen und auf uns aufpassen, den unsere Haut ist ein wichtiges Organ, dass die Schäden nicht vergisst.
Trotzdem schaden wir der Haut, wieso? Wenn wir jemanden sehen, der braungebrannt ist, denken wir an Ferien. Also war diese Person in den Ferien und Ferien sind bekanntlich nicht gratis, also ökonomisch gesehen, hat diese Person genügend finanzielle Ressourcen um diesen in Ferien zu investieren. Vielleicht kommt dann bei der einen oder anderen Person etwas Neid auf und mit Solariumbesuchen und stundenlangen in der Sonne liegen möchte man selber auch so braun sein, dass jemand anders so über mich so denkt... Teufelskreis???

Selina Weber, LGA04

Danke für die Einladung

Liebe Sonnenschutz-Gruppe

Die Einladung hat geklappt. Mit Spannung und Interesse verfolge ich Ihre Beiträge und werde mich dann und wann auch zu Wort melden.

Bis bald und freundliche Grüsse

Rufer E.

Freitag, 20. April 2007

Sonnenschutz - nachhaltig?

Nach dem Durchlesen des Wochenimpulses bin ich doch etwas unsicher geworden, ob unser Thema "Sonnenschutz" richtig formuliert ist. Ich denke, wir müssen diesen Begriff sehr allgemein gebrauchen.

Wie schon einige Mitstudierende oder meine Partner Starsky und Hutch formuliert haben, ist für uns in der Funktion als Lehrperson die Aufklärung sehr zentral. Wir alle kennen ja den Satz: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.". Dies nehme ich mir sehr zu Herzen und ich bin mir sicher, dass das Thema Sonne/Ozon/Schutz in meinem Schulzimmer Anwendung finden wird.
Gerade im Moment ist das Thema Klimawandel sehr präsent. Dazu zähle ich auch das Thema unseres Blogs. Die Menschen sind sich der Schäden, die sie der Umwelt zugefügt haben, langsam bewusst und versuchen sie zu stoppen oder wenigstens vermindern. Durch verschiedene Massnahmen kann dies nachhaltig wirken. In meinem direkten Umfeld ist diese Nachhaltigkeit schwieriger zu finden. Gerade beim Sonnenschutz sollte jeder Mensch bei sich selbst beginnen. Sei dies im Bereich des Hautschutzes (Crème, Hut, Kleidung), des Fortbewegungsmittels (Velo = besser für Ozonschicht, da kein CO2) oder des Lebensstils (...!).

Carmen Merz LG 04 A

Mittwoch, 18. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld

Als ich die Frage des 1. Wochenimpulses gelesen hatte, wusste ich auch nicht recht, was ich genau schreiben könnte. Und nur schon, dass ich überlegen muss, erschreckt mich ein wenig...
Wo passiert eigentlich genau Nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld?
Ja, auch wir duschen, statt baden, löschen das Licht, wenn wir uns nicht im Raum befinden. Aber schon beim Abfall trennen fängt die Bequemlichkeit an: Soll ich nun wirklich dieses winzige Stückchen Alupapier meiner Schokolade trennen oder nicht doch lieber in den normalen Abfall werfen? Was mache ich, wenn ich nur gerade eine PET-Flasche habe und nicht 10, die ich in die Sammelstelle bringen könnte?
Als Benutzerin des öffentlichen Verkehrs kann ich vielleicht stolz sein, benutze ich den Zug...aber sind wir mal ehrlich: Ich benutze den Zug nicht, weil ich es will, sondern weil ich kein Auto habe. Steht mir eines zur Verfügung fahre ich mit dem Auto an die PHR, weil ich so mindestens 15 Minuten einsparen kann. Und ich habe meinen Bereich und muss nicht in einem stickigen, engen Zug sitzen. Obwohl der ÖV in der Schweiz sehr gut ausgebaut ist im Vergleich zu anderen Ländern.
Bequemlichkeit scheint also oft ein Problem zu sein, wenn es um Nachhaltige Entwicklung geht. Und trotzdem wissen alle, dass es nicht gut um unsere Welt steht und wir eigentlich etwas unternehmen müssten.
Vielfach denke ich auch: Wieso soll ich einzelne Person in dieser kleinen Schweiz, die kaum ein Ausmass hat auf die Welt, mir Mühe geben, wenn die grossen Länder, sprich Amerika oder China die Umwelt verpesten ohne Rücksicht auf alle anderen Erdenbewohner.

Im Zusammenhang mit Sonnenschutz bin ich der Meinung vom 1. post; man kann selber entscheiden, will man sich eincremen oder nicht. Auch wenn man sich nicht verbrennt, schadet es trotzdem der Haut.
Aber wenn ich an das Ozonloch denke, dann wird mir wieder bewusst, wie wir alle wieder, gerade mit den Abgasen, eine Verantwortung dafür tragen, dass es nicht grösser wird. Auch das hat Einfluss auf das Thema Sonnenschutz.

Nicole Losurdo, LG04A

Nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld

Als ich dieses Wochenthema gelesen hatte, musste ich lange überlegen, was ich da bloggen könnte. Was tue ich eigentlich so genau für eine nachhaltige Entwicklung in meinem Umfeld?

Wir heizen im Winter mit einem Specksteinofen, so brauchen wir weniger Öl um unser Haus zu heizen. Das Holz haben wir von unserem Wald oder unserem Garten. Oft sind es auch kranke Bäume, die wir verbrennen. Oder wenn es wieder einmal gestürmt hat und ein Baum umgefallen ist. Wir trennen den Müll, duschen anstatt baden, lassen das Wasser nicht unnötig laufen, stellen das Licht ab, wenn wir nicht im Zimmer sind und sammeln das Regenwasser zum Blumen tränken. Diese Dinge werden konkret in unserem Haushalt umgesetzt.

Schaue ich aus dem Fenster, blicke ich auf ein Naturschutzgebiet. In den Sümpfen leben Tiere, die geschützt werden müssen. Damit diesen auch wirklich nichts passiert, müssen die Hunde neustens an der Leine geführt werden und auch reiten ist verboten worden. Zudem haben wir Sammelstellen für Alumunium, Pet und Glas, Altpapier wird eingesammelt und bei der Kleidersammelstelle können alte Kleider abgegeben werden, die dann an bedürftigte Menschen verteilt werden.

Nachhaltige Entwicklung und Sonnenschutz lassen sich gut verbinden. Wollen wir lange eine gesunde Haut haben, müssen wir uns fürs Sonnenbaden eincremen und zwar gewissenhaft. Mir passiert es oft, dass ich nach draussen gehe und mich nicht eincreme, zum Glück verbrenne ich mich nicht besonders schnell. Aber meiner Haut schadet es trotzdem, leider. Deshalb sollten wir alle daran denken, dass wir uns in den Sommermonaten täglich eincremen müssen, am besten bereits am Morgen, damit ein Schutz gewährleistet ist! Vor allem weil die Sonnenstrahlen - dank der schwindenden Ozonschicht - immer stärker werden.

18-04-2007 Starsky