Ich habe zum Wochenthema das Internet durchforstet und habe viele spannende Informationen gefunden. Interessanterweise berichten viele Informationen zur Nachhaltigkeit und Medien, dass die Medien bitte über Nachhaltigkeit sprechen, damit die Zeitungsleser und Fernsehkonsumentinnen auch etwas darüber erfahren. Also Medien: Informiert über Nachhaltigkeit! Dazu habe ich auf der http://derstandard.at/?url=/?id=1928778 diese beiden tollen Zitate gefunden:
-Nachhaltige Entwicklung ist ein zutiefst gesellschaftspolitisches Thema. Daher ist eine öffentlich geführte Diskussion ein wichtiger Pfeiler, um die Debatte darüber lebendig, aktuell und auf breiter Basis weiterentwickeln zu können.
-Niklas Luhman, der Soziologe und Begründer der Systemtheorie geht dabei von folgender Hypothese aus: "Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien".
Also liebe Leute, was wir wissen, wissen wir über die Medien, aber was wissen wir genau? Wenn ich die Zeitungen anschaue, dann wird immer wieder von der Erderwärmung gesprochen und dass wir was tun sollen; die Politiker diskutieren es ja bereits... Oder die Überfischung der Meere, die Abholzung des Regendwaldes, der teilweise unnötige Transport von Gütern durch die halbe Welt oder auch Fettleibigkeit und natürlich der hohe Benzin-, Ölverbrauch. Viele Texte sind informativ, aber dann irgendwie doch zu wenig konkret, sie regen ein schnelles Nachdenken an, aber kein stundenlanges Studieren über brisante Themen, das finde ich sehr schade! Dabei geht es doch darum, dass wir unsere Volkswirtschaft so verändern, dass wir nicht die Ressourcen der zukünftigen Generationen plündern! Das heisst wir müssen aufpassen, dass die Ökosysteme im Gleichgewicht bleiben und nicht zerstört werden, also das magische Dreieck der Nachhaltigkeit muss berücksichtigt werden.
Zum Thema Sonnenschutz können im Sommer immer wieder Meldungen, Warnungen und Hinweise gelesen werden, dass wir uns eincremen und im Schatten liegen und auf uns aufpassen, den unsere Haut ist ein wichtiges Organ, dass die Schäden nicht vergisst.
Trotzdem schaden wir der Haut, wieso? Wenn wir jemanden sehen, der braungebrannt ist, denken wir an Ferien. Also war diese Person in den Ferien und Ferien sind bekanntlich nicht gratis, also ökonomisch gesehen, hat diese Person genügend finanzielle Ressourcen um diesen in Ferien zu investieren. Vielleicht kommt dann bei der einen oder anderen Person etwas Neid auf und mit Solariumbesuchen und stundenlangen in der Sonne liegen möchte man selber auch so braun sein, dass jemand anders so über mich so denkt... Teufelskreis???
Selina Weber, LGA04
3 Kommentare:
Es ist wirklich ein Armutszeugnis, dass wir so gut über Sonnenschutz informiert sind, aber es dennoch viele Leute gibt, die sich zu wenig gut vor der Sonne schützen. Zum Beispiel im Urlaub am Strand, wie viele Leute liegen an der prallen Sonne, obwohl sie schon krebsrot sind? Da ist die steigende Zahl von Hautkrebserkrankungen nicht verwunderlich.
Da ich mit meiner hellen Haut sowieso nicht braun, sondern rot werde, kann ich mich gar nicht ohne Sonnenschutz (Sonnencreme, Sonnenhut, Sonnenbrille) im Freien aufhalten. Ich denke, es ist Gewöhnungssache, wenn man sich daran gewöhnt hat, sich mit Sonnencreme einzureiben, dann macht man es automatisch, wie zum Beispiel sich die Zähne putzen.
Bettina Ruckstuhl, LG04A
Jetzt habe ich gerade bemerkt, dass wir
1. ein und dasselbe Zitat haben
2. du ein Zitat geschrieben hast, das auch auf meiner gefundenen Seite zu sehen ist
3. Beide Seiten aus Österreich sind.
Müssen wir jetzt darauf schliessen, dass die Österreicher die Nase vorn haben, wenn es darum geht, Nachhaltige Entwicklung in den Medien zu verbreiten?
Ich hoffe doch nicht, da muss ich wohl noch etwas weitersurfen.
Zum Thema Sonnenschutz: Ich finde du hast dir gute Überlegungen dazu gemacht: Ist doch so: Wer braun ist, kommt doch irgendwie besser an bei den Leuten, man wirkt frischer und fröhlicher...nicht umsonst fragen mich oft Leute: "bist duu bleich! bist du krank?"
Aber man sollte nicht vergessen: Sonnengebräunte Menschen haben im Alter eine so schrumpflige Haut, dass sie sich wünschen, sie wären lieber weniger braun gewesen.
(Nicole Losurdo,04A)
Ich denke, gerade unsere Auffassung vom Braunsein verleitet zu falschem Denken... Früher war ja das modische Blass in. Heute werden diese käsig bleichen Gesichter nur noch bemitleidet und braune Bodies bewundert. Auch ich reagiere so, zugegeben. Wie du geschrieben hast, assoziieren wir "braun" mit "Ferien". Sollten wir also die Schutzmassnahmen (Crèmes, Schirme, Kleidung) gegen die Sonne oder unsere Einstellung zur Sonne ändern? Natürlich ist Erstgenanntes einfacher zu vollbringen..doch definitiv keine nachhaltige Lösung! Wie ändern wir also unsere Einstellung? Da ich bereits etwas Farbe angenommen habe, kann ich keinen Selbsttest durchführen und die Kommentare meiner Mitmenschen festhalten. Auch wenn; ich wüsste nicht, wie die Menschheit davon zu überzeugen, dass Blasssein gesund und postiv ist und Braunsein hässlich. Einmal mehr steuern uns hier die Medien bzw. die Stars in den Medien. Ist eine Angelina Jolie oder ein Brad Pitt braun, so gilt das nunmal als Schönheitsideal. Sollten also diese Personen die Drahtseilzieher zu einer gesünderen, sonnengeschützteren Gesellschaft sein? Mir scheint, ich finde keine befriedigenden Antworten.
Ich denke, lieber eine Nation hat die Nase vorn bei diesem Thema, als wenn es alle ignorieren! So können die anderen wenigstens mitziehen. Also GO AUSTRIA!
Carmen Merz, LG 04 A
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