Diesen Spruch finde ich sehr passend zum Thema Nachhaltigkeit. Wie viele von uns gehen mit dem Auto zum Wald in der Nähe um dort spazieren oder joggen zu gehen?
Ich selbst bin, wenn ich das so behaupten darf, ein grosser Naturfreund. Meine Hobbies spielen sich vorwiegend in den Bergen ab. Dazu versuche ich möglichst umweltbewusst zu handeln. Ein Beispiel dazu: Letzten März plante ich, eine Woche auf die Lenzerheide zu gehen und an meiner Diplomarbeit zu schreiben. Natürlich in einträglicher Abwechslung mit Snowboarden. So stopfte ich also Laptop, Ordner, Bücher, Snowboardausrüstung, etc. in meinen Rucksack. Da sich bei all diesen Materialien ein bemerkenswertes Gewicht ansammelt, bot mir meine Mutter ihr Auto an. Natürlich geriet ich schwer in Versuchung und malte mir aus, wie angenehm dies sein würde. Auf meine Entscheidung bin ich heute noch stolz; ich nahm nämlich den Zug. Mit Sack und Pack durfte ich vier Mal umsteigen und mich über alle möglichen Personen aufregen. Trotzdem kam ich wohlbehalten an und verbrachte eine wunderschöne Woche in den Bergen.
Somit habe ich bereits das angesprochen, was mich und wahrscheinlich uns alle vom nachhaltigen Handeln abhält: die Bequemlichkeit! Wie angenehm ist es doch, unseren Alltag mit Maschine, Auto und Technik zu gestalten. Es braucht etwas Überwindung und auch Überzeugungskraft, sich und andere von diesem Komfort abzubringen. Es geht nämlich auch anders.
Auf unser Blogthema passt dies einmal mehr zum Thema Ozonloch. Wenn wir uns umweltbewusst und möglichst nachhaltig verhalten, so sollte es möglich sein, die Natur noch so zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben. Dazu braucht es lediglich Willen und das Bewusstsein des nachhaltigen Handelns!
Carmen Merz, LG 04 A
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2 Kommentare:
Bequemlichkeit ist wirklich der Hauptfeind Nummer 1, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Dein Beispiel mit der Lenzerheide ist eindrücklich, da hast du wirklich Willensstärke bewiesen. Ich hätte an deiner Stelle ganz sicher das Auto genommen. In solchen Situationen denke ich oft einfach, was es denn bringt, wenn jetzt genau ich anders handle als alle anderen. Das Sprichwort „ein Tropfen auf dem heissen Stein“ ist bei vielen von uns fest verankert, was natürlich schade ist. Wenn viele ihre Bequemlichkeit überwinden könnten, wäre der Tropfen vielleicht bald einmal ein kleiner Rinnsaal…
Daniel Hinder, LGC04
Mir geht es gleich wie dir Dani, ich bewundere Carmen richtig... Wenn wir alle so handeln würden, dann würde dass sicher etwas bewirken. Aber ab und zu kann ich mich einfach nicht überwinden so vorbildlich zu sein, das heisst meinen inneren Schweinehund zu überwinden. Damit wir nicht auf unseren Luxus verzichten müssten, könnten wir ja einfach Unterschriften sammeln für Autos ohne Benzin, was meinst du dazu?
Selina Weber LGA04
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