
Über Pfingsten hatte ich leider keine Zeit mich in die Natur zu setzen und sie bewusst wahrzunehmen. Aber ich spüre, dass ich es dringend wieder einmal nötig hätte.
Natur bedeutet für mich: Energie tanken, Kraft schöpfen für schwierige Momente oder Abschnitte in meinem Leben.
In den Frühlingsferien leitete ich einen Ausbildungskurs von J&S und unser Kurshaus lag auf der Sonnenseite des Toggenburgs in Unterwasser, mit direktem Blick auf die verschneiten Churfirsten. Es war gerade die erste Woche der heissen Tage im April.
Ich hatte noch selten so Wetterglück in einem Kurs im Frühling und es war genial. Tagtäglich, früh am Morgen von der Sonne geweckt zu werden. Ich merke stark, wie mich die Sonne in meinem Wohlbefinden beeinflusst. Graue Regentage, so wie heute, finde ich schrecklich und dementsprechend gestaltet sich auch meine Laune nach dem Wetter. Ohne Sonnenstrahlen fühle ich mich deutlich weniger wach und fit.
Es gab einen Moment in diesem Kurs, es war gegen Abend, die Sonne ging langsam unter, da hockte ich mich etwas abseits vom Kurstrubel auf eine Wiese und betrachtete die Berge, bemerkte, wie viel Schnee doch schon geschmolzen war in kurzer Zeit. Wie ich schon mal beschrieben habe, lösen solche Momente eine unglaubliche Sehnsucht in mir aus. Meistens kommen mir auch traurige Begebenheiten meines Lebens in den Sinn und die Frage „Warum geschehen manchmal diese schwierigen Dinge?“ kommt meistens in mir hoch. Doch nicht Verzweiflung und Traurigkeit bleiben übrig, sondern die Weite, die Ferne (noch viel stärker, wenn ich auf den Ozean blicke) schenkt mir viel Ruhe und Kraft.
In diesem besagten Moment schenkten mir die paar Minuten Alleinsein mit Blick auf die Churfirsten viel Zuversicht und Energie, dass die Zukunft noch viel Schönes für mich parat haben wird. Diese positiven Gedanken fehlen mir ohne die Natur.
Nicole L., LG04A
Natur bedeutet für mich: Energie tanken, Kraft schöpfen für schwierige Momente oder Abschnitte in meinem Leben.
In den Frühlingsferien leitete ich einen Ausbildungskurs von J&S und unser Kurshaus lag auf der Sonnenseite des Toggenburgs in Unterwasser, mit direktem Blick auf die verschneiten Churfirsten. Es war gerade die erste Woche der heissen Tage im April.
Ich hatte noch selten so Wetterglück in einem Kurs im Frühling und es war genial. Tagtäglich, früh am Morgen von der Sonne geweckt zu werden. Ich merke stark, wie mich die Sonne in meinem Wohlbefinden beeinflusst. Graue Regentage, so wie heute, finde ich schrecklich und dementsprechend gestaltet sich auch meine Laune nach dem Wetter. Ohne Sonnenstrahlen fühle ich mich deutlich weniger wach und fit.
Es gab einen Moment in diesem Kurs, es war gegen Abend, die Sonne ging langsam unter, da hockte ich mich etwas abseits vom Kurstrubel auf eine Wiese und betrachtete die Berge, bemerkte, wie viel Schnee doch schon geschmolzen war in kurzer Zeit. Wie ich schon mal beschrieben habe, lösen solche Momente eine unglaubliche Sehnsucht in mir aus. Meistens kommen mir auch traurige Begebenheiten meines Lebens in den Sinn und die Frage „Warum geschehen manchmal diese schwierigen Dinge?“ kommt meistens in mir hoch. Doch nicht Verzweiflung und Traurigkeit bleiben übrig, sondern die Weite, die Ferne (noch viel stärker, wenn ich auf den Ozean blicke) schenkt mir viel Ruhe und Kraft.
In diesem besagten Moment schenkten mir die paar Minuten Alleinsein mit Blick auf die Churfirsten viel Zuversicht und Energie, dass die Zukunft noch viel Schönes für mich parat haben wird. Diese positiven Gedanken fehlen mir ohne die Natur.
Nicole L., LG04A
2 Kommentare:
jajaja, diese stillen Momente, abseits von Jubel und Trubel kenne und schätze ich auch sehr! Wenn ich mir solche Panoramablicke betrachte, sieht es meistens so aus, als ob die Welt stehen bleiben würde. Nichts bewegt sich, alles ist ganz still. Nur die Natur gibt Geräusche von sich...
Wie ich auch in meinem Blog beschrieben habe, schöpfe ich aus diesen Momenten Kraft - genau wie du. Es gibt doch nichts Schöneres! Man nimmt sich nur leider nie die Zeit dazu. Nehmen wir mal uns als Beispiel: In der schönsten Frühsommerzeit sitzen wir in unseren Kammern und lernen oder düsen nach Rorschach um in einem stickigen Raum eine Prüfung zu schreiben...manchmal beneide ich Menschen, die den ganzen Tag draussen arbeiten. Andererseits würde ich im Winter aus Mitleid genau diesen Menschen gegenüber am liebsten ständig mit einer Thermosflasche Tee herumrennen um ihnen etwas Wärme zu geben. Es hat also alles Vor- und Nachteile!
Ich kenne übrigens keinen Menschen, der nicht eine zusätzliche Energie in sich verspürt, wenn er morgens Sonnenstrahlen erblickt! Ich habe mal irgendwo gelesen, dass dies mit den Hormonen im Zusammenhang steht. Dies möchte ich jedoch nicht als Weisheit verkaufen, bin mir nicht mehr sicher, was das für ein Artikel war.
Kommentar veröffentlichen