Dienstag, 15. Mai 2007

Ich und meine Nachhaltigkeit

Wenn ich den Wochenimpuls lese, merke ich wie widersprüchlich ich bin. Eigentlich achte ich die Natur sehr und bin mir auch bewusst, was für katastrophale Folgen unser handeln haben kann. Andererseits ist es ab und zu doch einfach sehr bequem schnell ins Auto zu springen und mit dem Auto irgendwohin zu fahren. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass ich in einem Dorf aufgewachsen bin und das es für mich sehr umständlich ist, mit ÖV die Welt zu entdecken. Obwohl ich ja täglich mit dem Zug an die PHR komme und da ich nicht so oft ein Auto habe, bin ich auch an den Wochenenden ab und zu im Zug zu treffen.

Ansonsten denke ich, achte ich sicherlich auf die Natur und möchte sie auch so erhalten wie sie ist. Ich finde es enorm wichtig, sich in der Natur aufzuhalten und draussen zu sein. Wie wichtig auch für Kinder Erfahrungen in der Natur sind, merke ich wenn ich mit meinen Nichten zusammen sind. Für sie ist jeder Milan der über unser Haus kreist, die Ameisen auf dem Sitzplatz, die Vögel auf der Tanne, die Gänseblümchen in der Wiese etwas Neues, Spannendes und Interessantes. Ich möchte auch meinen Kindern und Grosskindern die Möglichkeit geben, all diese wunderschönen Dinge zu erleben und zu sehen.
Deshalb finde ich wird es an der Zeit, dass wir die Umwelt schützen, dass endlich Autos erfunden werden, die ohne Benzin fahren, dass die CO2 in der Luft allgemein vermindert wird. Was wiederum auch mit dem Ozonloch zusammenhängt, dass zu unserem Bloggthema passt. So können auch unsere Grosskindern die Sonne geniessen können.


Selina Weber LGA04

4 Kommentare:

carmen hat gesagt…

Was du angesprochen hast, finde ich sehr wichtig. Mir liegt es am Herzen, dass auch die Generationen nach uns eine Natur geniessen und erleben dürfen, die erhalten und vielfältig ist. Dies können wir nur garantieren, indem wir unsere Lebensweise umstellen und mit anstatt gegen die Natur arbeiten.

Deine Idee mit der Erfindung von benzinfreien Autos finde ich etwas gar kurzsichtig. Zum einen sind es ja nicht nur die Autos, die Emissionen ausstossen. Zum anderen geht es hier wieder um unsere Bequemlichkeit: Hauptsache ein umweltfreundliches Transportmittel und wir können genau so weiterleben. Das ist jedoch nur eine kurzfristige Lösung. Es muss etwas an uns Menschen verändert werden um unsere Natur zu schützen!

ChoL hat gesagt…

So geht es mir genau auch. Auch ich möchte mich in derNatur erholen und dies auch der folgenden Generation erhalten. In unserer gestressten Welt finde ich dort ruhe, wo die Dinge seinen natürlichen Lauf haben. Leider haben wir Menschen diesen Lauf empfindlich gestört und geschwächt. Auf unserem blauen Planeten ist es längst nicht mehr so blau und unberührte Plätze findet man kaum noch. Schade, dass wir "ums verrecken" nach Entwicklung und Fortschritt ringen, der Natur kommt dies nicht zu gute.
Christof Hohl

andy hat gesagt…

Das Schützen der Natur ist ein Aspekt der Nachhaltigkeit. Es gibt da noch das Soziale handeln und den ökonomischen Aspekt...
Wir sind eonfach zu schnell mit uns zufrieden. Wenn wir etwas tun, was ökologisch ist, denken wir, dass wir nachhaltig handeln. Dem ist aber bei weitem nicht so!!!

hutch hat gesagt…

Sicher, sind wir jetzt schnell mit uns zufrieden, aber ich denke: Immerhin beachten wir einen Aspekt.
Wieso immer alles auf einmal angehen wollen, statt Schritt für Schritt vorzugehen.
Es gibt viele bequeme Menschen - mich eingeschlossen - und da erreicht man nichts mit Druck und Zwang.